Stegersbach

Erstellt am 16. November 2016, 02:24

von Daniel Fenz

Erfolgreiche Liga-Premiere für Stegersbach. Die Männer aus Stegersbach traten in Liebenau zu ihrem ersten Match an – das Premierenmatch in der Meisterschaft endete gleich mit einem vollen Erfolg.

Jubel über den Auswärtserfolg. Die Frauen aus Stegersbach nach dem klaren Sieg in Eisenerz.  |  BVZ, zVg

1. GEBIETSLIGA HERREN LIEBENAU - STEGERSBACH 2:3. Die Jungs, die noch nie vorher Volleyball in einer österreichischen Liga gespielt hatten, waren dementsprechend nervös. Wussten sie doch nicht, wie viel ihr Training, das sie seit einem Jahr absolvieren, wert sei.

Doch die Truppe bewies Kampfgeist und gewann den ersten Satz mit 26:24 knapp. Der zweite Satz ging mit dem gleichen Ergebnis verloren, letztlich sollte das Duell im fünften Satz entschieden werden. Da waren die Stegersbacher den Gastgebern konditionell überlegen und verwandelten einen 0:2-Rückstand in ein glattes 15:3.

Neu formiertes Herrenteam: Spielertrainer Bernd Csar, Markus Hegedüs, Romeo Paul, Patrick Tapler, Nicholas Mühl, Michael Bauer, George Marku, Tobias Jandrisevits (letzte Reihe v.l.), Assistant Coach Elke Thuroczy, Jakob Wimmer, Obfrau Klaudia Csar (2. Reihe v.l.), Robert Stetco, Sandro Holpfer und Maximilian Weber (1. Reihe v.l. knieend).  |  BVZ, zVg

Somit holten sich die Südburgenländer im ersten Herrenmatch der Vereinsgeschichte den Sieg. „Das Niveau war für ein Match in der Gebietsliga sehr hoch. Die Coaches sind verdammt stolz auf die Jungs“, so Trainer Bernd Csar in seiner ersten Liga-Analyse.

2. LANDESLIGA DAMEN EISENERZ - STEGERSBACH 1:3. Eine lange und anstrengende Anreise mussten die Südburgenländerinnen über den verschneiten Präbichl in Angriff nehmen. Es fuhren nur acht Spielerinnen mit, trotzdem fuhren die Frauen am Ende einen glatten Erfolg ein. „Der erste Satz ging aufgrund vieler nicht ordentlich ausgeführter Doppelblocks verloren. Dafür konnten wir die nächsten drei Sätze knapp gewinnen“, resümierte Kapitän Elke Thuroczy.

Augenscheinlich war auch in der Steiermark wieder der kollektive Kampfgeist. Thuroczy: „Wir haben nie, obwohl wir oft im Rückstand lagen, aufgegeben. Das Team ist echt super, da kann sich jede auf die anderen zu 100 Prozent verlassen.“ Das Ziel für die Saison ist klar: „Wir wollen den Klassenerhalt, nach vier Spielen und ebenso vielen Siegen befinden wir uns auf einem mehr als guten Weg“, so die Stegersbach-Spielerin abschließend.