Erstellt am 07. April 2016, 14:03

von APA Red

Vorerst Stillschweigen im Fall Güssing. Es sei vereinbart, erst zu reden, "wenn wir ein Ergebnis haben", sagte der Wiener Neustädter Rechtsanwalt am Donnerstag auf Anfrage.

Sportlich erfolgreich, wirtschaftlich am Boden. Jetzt herrscht Stillschweigen. Fotos: Michael Baldauf  |  NOEN, Michael Baldauf

Nach einem Treffen von Masseverwalter Michael Lentsch mit der ABL-Spitze am Mittwochnachmittag im Zusammenhang mit dem Konkursverfahren über die ökoStadt Güssing Sport GmbH, deren Gesellschafter Basketballmeister Güssing Knights ist, herrscht vorerst Stillschweigen. 

Lentsch sprach von einer "sehr sensiblen Phase". Die Lage sei durchaus "schwierig". Die von der Admiral Basketball Bundesliga (ABL) geforderten Unterlagen zur Sport GmbH habe er am Mittwoch abgegeben. Der Masseverwalter merkte zudem an, dass es auch Sache des Vereins sei, einen Input zu liefern.

Noch keine Einigkeit

Lentsch hatte im Vorfeld des Treffens mit der Ligaspitze "sehr viel Diskussion" erwartet. So verwies er darauf, dass keine Einigkeit darüber bestehe, was von der ABL verlangt werden dürfe und könne.

100 Prozent der Altverbindlichkeiten zu bezahlen, passe etwa nicht mit der Insolvenzordnung zusammen. Den Angaben des Masseverwalters zufolge ist bei der ökoStadt Güssing Sport GmbH von 250.000 Euro an Verbindlichkeiten die Rede.

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