Erstellt am 11. Juli 2012, 00:00

Wiener Großklubs ärgern. ÖFB-CUP / Oberwart und Heiligenkreuz sind im Spiel klare Außenseiter. Trotzdem wollen beide ein gutes Spiel abliefern.

VON DANIEL FENZ

Vorweg: Bis auf Stegersbach können unsere Klubs nur überraschen. Mit Austria und Rapid warten auf Oberwart und Heiligenkreuz fast unbezwingbare Gegner. Trotzdem freuen sich alle über die Auslosung. „Die Vorbereitungen und Erwartungen auf das Spiel gegen Rapid sind enorm. Es gibt aber noch viel zu tun: angefangen von den vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen über die Betreuung der Ehrengäste bis hin zur Logistik für die Parkplatzzuweisungen“, erklärt Heiligenkreuzs Obmann Manfred Skerlak.

Das Spiel soll ein großes Sportfest für das ganze Südburgenland werden. „Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Wir wollen der Jugend die einmalige Chance geben, Rapid hautnah erleben zu können.“ Massenbesuch scheint garantiert zu sein. Viele Gäste werden auch aus Wien erwartet, bis zu 4000 Besucher könnten kommen. „Der Parkplatz bei der Bundesstraße ist nur für Wiener Gäste und Ehrengäste sowie die Presse reserviert. Der Rest kommt von der anderen Seite, vom Haupteingang. Die Feuerwehren aus Heiligenkreuz, Wallendorf und Poppendorf kümmern sich um die Zuordnung“, so Skerlak mit (s)einem bereits konkreten Organisationsplan.

Oberwart gegen Austria  live im Fernsehen

Das noch größere Los hat Oberwart gezogen. Denn die Partie gegen die Austria wird live auf ATV gezeigt. „Für uns ein Spiel zum Genießen. Es ist die Belohnung für die Spieler und für den Verein zum 100-jährigen Jubiläum – ein unerwarteter Höhepunkt“, sagt Manager Michael Benedek. Das Spiel selbst soll so gut wie möglich vermarktet werden. „Wer mich kennt weiß, dass ich die Organisation perfekt erledige. Dafür habe ich mir am Donnerstag und Freitag zwei Urlaubstage eingetragen.“

Stegersbach spielt zu Hause gegen Reutte. „Wir erwarten uns einen Sieg und den Aufstieg in die zweite Runde. Vielleicht ziehen wir dann das Glück auf unsere Seite. Dann könnte der nächste prominente Verein nach Stegersbach kommen. Am liebsten wäre mir Rapid“, schmunzelt Stegersbachs Sportlicher Leiter Julius Hirmann.