Erstellt am 16. April 2014, 10:20

von Daniel Fenz

"Wunder benötigt". 1. Klasse Süd | Rohrbrunns Trainer Gerald Friedl glaubt nur noch teilweise an den Klassenerhalt. 14 Punkte sind derzeit zu wenig.

Sechs Punkte gefordert. Oberschützens Trainer Joachim Adorjan hofft, dass seine Mannschaft in der Doppelrunde (r., Patrik Horvath) in St. Martin, und zu Hause gegen Mühlgraben, punktet. Foto: Daniel Fenz  |  NOEN, Fenz
Die Zeichen gehen beim SV Rohrbrunn wohl schon in Richtung Abstieg. Auch, wenn es Obmann Thomas Wagner in der Vorwoche noch nicht wahrhaben wollte, Trainer Gerald Friedl sieht die Lage realistischer: „Nüchtern betrachtet muss man sagen, dass wir, sofern kein Wunder mehr passiert, bereits abgestiegen sind. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass wir uns noch halten können.“

Gegen den Drittvorletzten St. Michael kommt Igor Skvorc wieder zurück, der unmittelbare Konkurrent und Bocksdorf müssten aber unbedingt besiegt werden, um auf Rohrbrunner Seite nochmals eine zweite Luft zu bekommen.

Heiligenbrunn wittert die große Chance

Im Aufstiegskampf dürfte es eine kleine Vorentscheidung gegeben haben. Kemetens Trainer Günter Rosenkranz hatte den Aufstieg nie als Ziel vorgegeben, Heiligenbrunn hingegen wittert nach dem 3:0 gegen die Rosenkranz-Elf noch die Chance, hinter Oberschützen als möglicher Zweiter in die 2. Liga Süd aufzusteigen.

„Mit Welgersdorf und Riedlingsdorf warten schwierige Spiele auf uns. Wir hoffen aber auf insgesamt sechs Punkte“, blickt Heiligenbrunns Schriftführer Hermann Garger auf die Doppelrunde.

Die Erwartungen bei Tabellenführer Oberschützen am Oster-Wochenende sind derzeit noch bescheiden. „Wir fahren jetzt einmal nach St. Martin, um nicht zu verlieren. Gegen Mühlgraben erwarten wir uns zu Hause dann wieder drei Punkte“, sagt Oberschützens Trainer Joachim Adorjan zum kommenden Doppel-Spieltag.