Erstellt am 07. September 2011, 00:00

Ziel bleibt weiter gleich. VORSCHAU / Jennersdorf will trotz des guten Saisonstarts weiter „schön am Boden bleiben“. Pigel-Truppe muss nach Kohfidisch.

VON PATRICK BAUER

KOHFIDISCH - JENNERSDORF, SAMSTAG, 17 UHR: Während die anderen Südklubs in der nächsten Runde in den Norden reisen, matchen sich am Samstag Kohfidisch und Jennersdorf.

Beim Aufsteiger aus der Bezirkshauptstadt erwartet man eine schwierige Aufgabe, Sektionsleiter Johann Knaus: „Kohfidisch hat nach dem Erfolg gegen Güssing sicher einiges an Selbstvertrauen getankt. Beide Mannschaften bevorzugen die spielerische Linie, es wird sicher ein interessantes Spiel.“ Nach dem so nicht zu erwartenden Höhenflug, ändert man seine Ziele nicht, Trainer Johann Pigel: „Nach 20, 22 oder 25 Runden kann man vielleicht über eine neue Zielsetzung reden, aber zurzeit werden wir schön am Boden bleiben. Der Sieg gegen Wallern war ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt.“

Kohfidisch hat Respekt vor  dem starken Aufsteiger

 

Der ehemalige Bundesligakicker Johann Pigel warnt vor dem Gegner: „In der Landesliga kann jeder jeden schlagen, oder wer hätte sich gedacht, dass Kohfidisch in Güssing gewinnt? Wir werden uns auf sie einstellen. Wenn wir einen Punkt holen, sind wir sicher zufrieden.“ Beim Gastgeber hofft man, den Aufwärtstrend vom Spiel gegen Güssing bestätigen zu können. „Jennersdorf hat eine gewisse Aufstiegseuphorie“, meint Trainer Ingmar Spendier, um anzufügen: „Einige Spieler von uns kommen zurück. Wir werden uns nicht verstecken.“ Dennoch sieht man sich doch als leichter Favorit, Spendier weiter: „Zu Hause werden wir sicher versuchen, die drei Punkte zu machen. Wir werden mit Respekt reingehen, da Jennersdorf gute Spiele hinter sich hat, aber auch wir haben diese Saison zwei Siege gegen die jeweiligen Tabellenführer feiern können.“ Bei Kohfidisch kommen Sascha Krutzler und Michael Wölfer nach ihren Sperren zurück, dafür wird Markus Szokasits fehlen. Jennersdorf ist nach momentanem Stand komplett.