Erstellt am 31. Oktober 2012, 00:00

Zore-Ausraster der Anfang vom Ende. Ellbogencheck / Es war nicht der Tag von Stinatz Innenverteidiger Ante Zore, der Georg Konrad mit einem Schlag niederstreckte.

 |  NOEN
Von Patrick Bauer

Nein, die Wahl zum beliebtesten Kicker der BVZ Burgenlandliga wird Ante Zore nicht mehr gewinnen. Egal, ob im Norden oder im Süden, das Verhalten des kroatischen Innenverteidigers bei vielen Luftduellen und in den Zweikämpfen sorgt immer für Gesprächsstoff.

Eigentlich spielt Zore immer hart an der Grenze, oft sogar darüber, aber beim Derby in Stinatz überspannte er den Bogen eindeutig, als er Neubergs Georg Konrad zuerst mit einem Ellbogencheck ausknockte und dann noch gegen Konrad nachtrat. Dieses Verhalten hält Stinatz Manager Andreas Stipsits für „unverzeihlich“. Der Verantwortliche meint weiter: „So etwas kann und darf nicht sein.“ Stipsits kritisiert aber auch das Verhalten einiger Neuberger-Kicker und das der Trainerbank. Laut ihm habe man Zore und Christoph Pomper provoziert: „Wir haben dies besprochen, dass die Neuberger provozieren werden.“ Auch Trainer Norbert Barisits hatte eine ähnliche Meinung: „Trainer Philipp und Ramon Kulovits haben ständig provoziert. Das hat uns aber nicht überrascht und wir haben dies auch angesprochen. Unsere Spieler hätten sich im Griff haben müssen.“ Beim SV Neuberg hatte man zum Verhalten von Zore folgende Ansichten, Obmann Martin Konrad: „So etwas ist unverständlich. Da war wohl einiges an Frust dabei.“ Erfolgstrainer Karl Philipp: „Dieser Ausschluss war überfällig. Ich muss aber Georg Konrad loben, der sich im Zaum hielt.“

Etwaige Strafen sind für Zore nicht vorgesehen. Dieser wird weiter die Liga spalten.

Rot für Zore. Nach einem unfairen Ellbogencheck musste Ante Zore (Nr. 6) mit Rot vom Platz. Die Neuberger Robert Glatz (r.) und Tomi Liber (l.) waren

entzürnt.

Bauer