Erstellt am 31. August 2011, 00:00

Zumindest die rote Laterne blieb erspart. INLINE-SKATERHOCKEY / Die Stegersbacher mussten sich zum Saisonende in der Bundesliga mit Rang vier begnügen.

In die Zwänge genommen. Die Tigers mussten sich den Torpedos aus Donaustadt (r.) klar mit 17:8 geschlagen geben. Zum Schluss könnten die Tigers noch auf Rang vier abrutschen.ZVG  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

BUNDESLIGA; VIENNA 95ERS WIEN - TIGERS I 20:4. Die Gastgeber aus Wien ließen an diesem Tag den jungen Wilden der Tigers keine Chance. Aufgrund von personellen Engpässen reisten die Stegersbacher nicht in voller Besetzung nach Wien. Die Vienna 95ers witterten noch die Chance auf den zweiten Tabellenplatz, sie spielten sich in einen wahren Rausch und feierten so einen verdienten Sieg. Dieser war für die Tigers in dieser Höhe doch schmerzhaft.

Nachdem Linz das Spitzenspiel gegen den Vorjahresmeister Altenberg klar für sich entschied, durften sich die Elche aus Linz das erste Mal in ihrer Vereinsgeschichte über den Gewinn des Staatsmeistertitels freuen. Im Nachtragsspiel der Dragons aus Altenberg konnten auch die Mad Dogs dem Druck nicht widerstehen. Altenberg sicherte sich mit einem ungefährdeten Sieg den Vizemeistertitel. Die Tigers landeten auf dem vierten Rang. „Schade, dass wir nicht weiter nach vorne kamen“, resümierte Michael Kottas die Meisterschaft.

NATIONALLIGA OST; TIGERS II - THC TORPEDO DONAUSTADT WIEN 8:17. Das Farmteam der Tigers hätte im Nachtragsspiel gegen den direkten Konkurrenten auf den dritten Platz lieber einen Punkt ergattert, doch die Torpedos spielten an diesem Tag zu stark. Die Torpedos witterten die Chance auf Bronze, denn im Nachtragsspiel gegen die Dragons aus Altenberg wurde ein Protest eingebracht, der den Einsatz eines eventuell nicht spielberechtigten Spielers der Dragons betrifft und bei einer Strafverifizierung des Spieles wären die Torpedos noch Dritter und hätten die Tigers abgefangen. Wie der Protest ausgeht, steht im Moment nicht fest und somit wurde die Vergabe der Medaillen vertagt.

VIENNA 95ERS WIEN - TIGERS II 20:6. Die Tigers wussten am vergangenen Sonntag, dass es eventuell mit einem Punkt gegen die Vienna 95ers egal wäre, ob der Protest durchgeht, oder nicht, und wollten gegen die Vienna 95ers alles geben. Das war an diesem Tag zu wenig. Die Stegersbacher stemmten sich zwar im ersten Drittel gegen die Niederlage auf, doch ab dem zweiten Abschnitt erhöhten die 95ers den Druck, denn sie wussten, dass ein Sieg im letzten Spiel notwendig ist, um Meister zu werden. Schlussendlich waren die Tigers chancenlos und hatten den Spielern des Vereins Vienna 95ers nichts mehr entgegenzusetzen.