Erstellt am 03. November 2010, 00:00

Zur Feier des Tages: „Böse Buben“ kassieren Sperren. 2. KLASSE B SÜD / Insgesamt mussten fünf Akteure in den Spielen am Nationalfeiertag vorzeitig unter die Dusche.

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VON CARINA GANSTER

Eines haben Manuel Sommer, Philipp Marx, Michael Gaar, Georg Heuberger und Suad Bucuk gemeinsam: Alle fünf Spieler mussten in den Nachtragspartien am Nationalfeiertag vorzeitig das Feld verlassen. Nicht, weil sie ausgetauscht wurden, sondern weil sie mit Gelb/Rot beziehungsweise einer roten Karte ausgeschlossen wurden. Nun üben die Vereinsverantwortlichen heftige Kritik an den Unparteiischen: „Sie seien zu zimperlich und zu streng.“

Bei den Kickers aus Neustift schmerzen die Ausschlüsse ganz besonders, waren es doch gleich zwei wichtige Spieler. Für den Sportlichen Leiter Ronald Weidinger waren es reine Fehlentscheidungen: „Die Karte, die bei beiden Spielern zum Ausschluss führten, war gerechtfertigt, aber die ersten gelben Karten waren eine Frechheit. Bei beiden Spielern fand nicht einmal eine Berührung statt, da kann man keine Karte geben.“

Auch Gerersdorfs Sektionsleiter Gerald Joszt zweifelte an der Entscheidung von Schiri Rudolf Bedenik. „Es war ein normaler Zweikampf, der eine Spieler bekommt Rot und der andere sieht nicht einmal Gelb. Das kann es einfach nicht sein“, sagt Joszt, der auch bei der STRUMA seinem Ärger Luft machte. „Wenn man hustet, bekommt man gleich die gelbe Karte. Auch, wenn man mit seinem eigenen Mitspieler meckert, hat man schon zu viel gemacht. Die Schiris sind einfach zu kleinlich“, meint Gerersdorfs Joszt.

Auch Kirchfidisch Obmann Georg Posch ist verärgert. „Die gelb-rote Karte war eine reine Fehlentscheidung. Die beiden Spieler sind nur nebeneinander hergelaufen, da gab es kein Foul. Nach dem Spiel hat es der Schiri zwar zugegeben, dass es eine Fehlentscheidung war, aber da bringt es auch nichts mehr.“

Schiris im Kreuzfeuer der Kritik. Funktionäre meinen, dass die Unparteiischen zu kleinlich seien.

TRUMMER