Erstellt am 18. Januar 2012, 00:00

Zwei Top-Ten-Plätze. SNOWBOARD / Julia Dujmovits fuhr beim Weltcup am Jauerling auf den neunten Rang. In Bad Gastein gelang ihr Platz sechs.

VON DANIEL FENZ

Die Sulzerin kann nach den letzten beiden Weltcuprennen ein positives Resümee ziehen.

Am Jauerling in Niederösterreich feierten 5000 Fans. Offensichtlich angesteckt von der Stimmung, knallte Julia Dujmovits in den Vorläufen die unerreichte Bestzeit auf die Weltcup-Piste.

Rang neun im Parallelslalom nach dem Sturz im Achtelfinal-Duell gegen die regierende Gesamtweltcupsiegerin und Jauerling-Finalistin Ekaterina Tudegeschewa (Russland) nahm Dujmovits schließlich gelassen. „5.000 Fans feierten am Jauerling eine geniale Snowboard-Party. Deshalb habe ich auch Vollgas gegeben. Ich wollte nicht taktieren, da ich wusste, wie stark meine Konkurrentin Tudegeschewa ist. Leider ist das schiefgegangen“, berichtete die Sportlerin. Im Duell gegen die russische Gesamtweltcupsiegerin hatte Dujmovits nach dem ersten Lauf die Nase vorne. Im Zweiten kam dann das Aus.

„Ich muss noch lernen, dass  auch weniger Gas reicht“

„Ich bin zu direkt gefahren, wollte einfach noch mehr Vorsprung herausholen, um ganz sicher weiter zu kommen. Schade, es hat leider nicht geklappt.“ Doch die wichtigste Erkenntnis für die 24-jährige Boarderin lautete: „Ich weiß, dass ich schnell bin. Konstanz kann man lernen, Schnelligkeit nicht.“ Einen Tag darauf nahm Dujmovits den Riesentorlauf in Bad Gastein in Angriff. Vor dem Rennen meinte sie noch: „Die Bestzeit nehme ich mit und auch die Stimmung.“ Doch ganz nach oben schaffte es die Südburgenländerin noch nicht, sie landete in Bad Gastein auf dem sechsten Rang.

„Was ich noch lernen muss, ist, dass es oft auch mit ein bisschen weniger Gas und weniger Risiko für ganz vorne reichen würde. Andererseits ist es mein Naturell immer Vollgas zu geben.“

Das nächste Rennen findet am 28. Jänner in Sudefeld (Deutschland) statt, Dujmovits startet dabei im Riesentorlauf.

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