Erstellt am 16. März 2016, 09:30

von Daniel Fenz

Zweimal verloren: Doch Jennersdorfs Chance lebt. Denn nach wie vor liegt Jennersdorf im Pool B am dritten Platz – dieser würde für den Klassenerhalt reichen

Holten einen wichtigen Punkt. Kathrin Kahr (am Netz) und ihre Jennersdorferinnen verloren beide Spiele. Mit dem 3: 2 in Klagenfurt setzte es aber einen Punkt für die Tabelle. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz

Zwei anstrengende Spieltage absolvierten die Kelemen-Volleys aus Jennersdorf. Mit viel Motivation im Gebäck reisten die Südburgenländerinnen am Samstag nach Klagenfurt. Nach Startschwierigkeiten ging der erste Satz aber mit 25:13 an die Gastgeber. Mit Fortdauer der Partie gelang es den Burgenländerinnen dann, den Gegner immer besser unter Druck zu setzen.

Frauen mobilisierten noch alle ihre Kräfte

Es wurde um jeden Ball gekämpft und mit einer unter anderem sehr guten Service- und Blockleistung entschieden die Jennersdorferinnen den zweiten Satz (25:14) für sich. Der dritte Satz ging an die Klagenfurterinnen. Danach mobilisierten Anna Brückler und ihre Spielerinnen alle ihre Kräfte und gewannen knapp mit 26:24.

Nun wurde es nochmals spannend im Olympia-Zentrum Klagenfurt, ein entscheidender fünfter Satz musste gespielt werden. Die Heimischen bewiesen Nervenstärke und entschieden diesen für sich. „Wir hätten aber genauso gut gewinnen können“, so Anna Brückler.

Im zweiten Spiel, zu Hause gegen Graz, kämpften die Hobbysportlerinnen tapfer und hielten gut mit. Der erste Satz wurde sehr ausgeglichen begonnen. Zu Beginn konnte sich keines der beiden Teams durchsetzen, obwohl auf beiden Seiten Volleyball auf höchstem Niveau geboten wurde.

Gegen Ende des ersten Satzes setzten sich die Steirerinnen ein wenig ab und entschieden diesen für sich. Die Jennersdorferinnen fanden kein Mittel gegen den starken Block und Angriff der Gäste, somit gingen auch die weiteren zwei Sätze an die Steirer.

Die Frauen waren trotzdem mit ihrer Leistung zufrieden. „Wir holten trotz der 3:2-Niederlage in Klagenfurt einen wichtigen Punkt im Kampf um den Verbleib in der Zweiten Bundesliga“, sagte Spielerin Anna Brückler.