Erstellt am 06. Mai 2015, 09:48

von Carina Ganster

Rüffel für die Moral. In Minihof Liebau hängt der Haussegen schief. Cheftrainer Roland Friedl sitzt dennoch fest im Sattel.

Ein Foto der guten, alten Zeit. Als Spieler lief es für Roland Friedl in Mühlgraben besser als in Minihof Liebau als Trainer. Foto: Decker  |  NOEN, Nina Decker
Der Frust schlägt um sich. Die Negativserie beim FC Minihof Liebau riss auch in der 23. Meisterschaftsrunde nicht ab. Sektionsleiter Harald Pester appelliert jetzt – „fünf vor zwölf“ –  an die Moral der Mannschaft, um doch noch einen versöhnlichen Saisonausklang zu finden.

„Zu wenig, wenn fünf Spieler alles geben“

„In einer Mannschaft ist es zu wenig, wenn fünf Spieler alles geben und der Rest nichts. Fakt ist, wir befinden uns in einer schwierigen Situation, aber irgendwann muss man beginnen, wieder nach vorne zu schauen“, erklärte Pester.

Sein Plan: Meisterschaft abhaken, so viele Punkte wie möglich einfahren und die Planungen für die neue Saison starten. Vorher gibt es allerdings noch einen Rüffel für seine Elf. „Schlussendlich zählt kein Vorstand und kein Trainer. Den Spielern muss bewusst sein, dass nur sie ein Spiel gewinnen oder verlieren können.“

Apropos Trainer: Dieser sitzt laut Pester trotz der Negativspirale fest im Sattel. „Wir werden bezüglich der neuen Saison Gespräche führen, aber Roland macht seine Sache sehr gut und ist mit viel Herz und Verstand dabei. Nur das zählt.“