Mogersdorf

Erstellt am 21. September 2016, 02:14

von Carina Ganster

Mogersdorf: Legionäre sind weg, Trainer bleibt doch. Mogersdorf entließ zuletzt Goalie Ales Hercog und Domen Zupanic vorzeitig. Auch Mike Kurta fällt länger aus.

Symbolbild  |  Pixabay/Didgeman

„Unzuverlässige Spieler schaden uns in der aktuellen Lage noch mehr“, kommentierte Mogersdorfs Coach Josef Glantschnig den sofortigen Abgang der beiden slowenischen Legionäre Goalie Ales Hercog und Domen Zupanic. Der Verein stellte beide Kicker unter der Woche sofort frei. „Ständige Ausreden, warum man nicht zum Training kommen kann, brauchen wir nicht. Natürlich hat auch die Leistung überhaupt nicht gepasst“, erklärte Glantschnig.

Auch er überlegte nach der Niederlage gegen Burgauberg, sein Amt an den Nagel zu hängen. Nach einer kurzen Bedenkzeit entschied er sich am Montag aber dann doch für den Verbleib als Trainer. „Ich habe dem Verein gegenüber Verantwortung übernommen und will die Mannschaft in der derzeitigen Situation nicht noch mehr schwächen“, sagte der Coach, dessen Kadersituation sich noch mehr zuspitzt.

„Der Kader war ohnehin schon dünn, aber nach dem Abgang von Hercog stehen wir jetzt ohne Tormann da“, meinte Glantschnig. Gegen Burgauberg sprang Feldspieler Ewald Villi als Goalie ein, wer in der kommenden Woche das Tor der Mogersdorfer hütet, ist aktuell noch unklar.

Auch schlechte Nachrichten gibt es von Abwehrspieler Mike Kurta, der sich gegen Burgauberg einen Bänderriss im Knöchel zuzog und voraussichtlich die restliche Herbstsaison ausfallen wird. „Meine Aufgabe ist es jetzt zu improvisieren. Wie, das überlege ich mir unter der Woche“, so der Chefcoach.