Erstellt am 20. August 2014, 09:59

Der „Raketenmann“ des SV Kukmirn. Kukmirns neuer Spielgestalter Rok Buzeti verzaubert derzeit die Liga. Überall spricht man von der Klasse des Slowenen.

Perfekt abgeschirmt. Rok Buzeti überzeugte beim 4:2-Auswärtssieg seiner Kukmirner nicht nur mit zwei Vorlagen, auch selbst steuerte einen Treffer bei.  |  NOEN, Bauer

„Rocket-Man“ oder zu Deutsch „Raketenmann“, so ähnlich kann man den kometenhaften Aufstieg von Kukmirns neuem Legionär Rok Buzeti bezeichnen. Dieser Mann hat Klasse. Das weiß man seit vergangenem Sonntag nicht nur in Großpetersdorf, wo eigentlich überall nur über den Slowenen mit der Nummer zehn gesprochen wurde.

Kongeniales Duo:  Zelko und Buzeti

Unwiderstehlich sein Antritt, überragend sein Auge und richtig stark sein Torabschluss: Bei allen drei Toren vor Seitenwechsel hatte Buzeti seine Beine im Spiel. Die ersten beiden legte er mustergültig für seinen kongenialen Partner Bostjan Zelko auf, während er das vorentscheidende 3:1 per herrlichem Weitschuss selbst markierte. Nicht nur beim SV Kukmirn staunt man über die Stärke des Neuzugangs, der erst im Sommer den Weg ins Südburgenland fand.

„Rok ist technisch sehr gut, laufstark und wenn man ihm nur ein bisschen zu viel Raum gibt, kann er sich sofort entfalten. Der ist immer brandgefährlich und dass er ein guter Kicker ist, sieht man sofort, wenn er am Ball ist“, lobt Kukmirns Pressesprecher Franz Hütter.

Mit den beiden Slowenen im Angriff könnten die Kukmirner ganz vorne reinrutschen, auch, wenn weiter Understatement herrscht. So sagt Hütter vor dem nächsten Spiel gegen Kohfidisch: „Die sind sicher viel stärker, als sie derzeit dastehen. Mit einem Remis könnten wir schon leben.“ Ob der „Raketenmann“ namens Rok Buzeti da nicht etwas dagegen hat?