Erstellt am 22. April 2015, 08:10

von Patrick Bauer

Eine Runde voller Spitzenfußball. Zwei absolute Schlagerspiele und das große Derby in Rudersdorf. Langsam geht es in der 2. Liga ans Eingemachte.

Blickrichtung Schlagerspiele. Kukmirns Trainer Andy Pichler (l.) und Güssings Coach Edi Garger haben am Wochenende einiges vor. Als neutralem Fan geht einem bei diesem Programm das Herz auf. Foto: Bauer  |  NOEN, Patrick Bauer
Einem neutralen Fußballfan der 2. Liga Süd steht eine tolle Woche bevor. Los geht es am Freitag, um 19.30 Uhr, mit dem Schlager in Güssing. Die Garger-Elf fordert den Tabellenführer aus Eltendorf. Knapp 20 Stunden später steigt in Kukmirn das Verfolgerduell gegen Oberdorf. Zeitgleich bittet der USV Rudersdorf zum Derby gegen Kaltenbrunn. Drei wirkliche Spitzenspiele, die kaum mehr zu toppen sind.

Oberdorf muss sich gegen Kukmirn steigern

„Wir wollen die Eltendorfer schlagen und können für ein interessantes Spiel garantieren“, sagt etwa Güssings Obmann Martin Muik, dessen Elf im Frühjahr weiter über den Erwartungen agiert und mit einem vollen Erfolg gegen den Leader gar noch in den Titelkampf eingreifen könnte.

Mittendrin in diesem ist der ASK Oberdorf, auch wenn die Leistungen zuletzt nicht ganz dem Tabellenplatz entsprachen. Ob man sich mit der Aufgabe Kukmirn steigern wird, fragte die BVZ Trainer Franz Konrad: „Normal schon. Wir müssen ihre Offensive neutralisieren und die Defensive beschäftigen.“

Da hat man in Kukmirn natürlich etwas dagegen. Pressesprecher Franz Hütter erklärt aber: „Mit einem Punkt könnten wir wohl schon leben.“

Verletzungsteufel schlug in Rudersdorf zu

Traditionell hoch her geht es immer beim Derby zwischen Rudersdorf und Kaltenbrunn. Zudem laden die Gäste danach zum Frühlingsfest in die Vereinshalle. Es feiert sich doch besser mit einem Sieg, oder? Kassier Herbert Hütter: „Wir wollen zumindest punkten.“

In Rudersdorf geht unterdessen der Verletzungsteufel um. Deshalb sind die Erwartungen nicht ganz so groß. Klaus Pumm, der Sportliche Leiter: „Mal schauen, welche elf Leute wir auf die Wiese schicken können.“