Heiligenkreuz im Lafnitztal

Erstellt am 28. September 2016, 02:13

von Patrick Bauer

Heiligenkreuz: „Das ist eben das Los eines Trainers“. Der SV Heiligenkreuz trennte sich in der Vorwoche aufgrund des anhaltenden Negativlaufs von Didi Schabhüttl.

Sein letztes Spiel als HSV-Chef. Didi Schabhüttl wurde nach dem 1:2 gegen Buchschachen seiner Ämter entbunden. Wer neuer Trainer wird, war zu Redaktionsschluss noch nicht klar. Foto: Bauer  |  Bauer

Der erste Trainerwechsel in der 2. Liga Süd fand in der vergangenen Woche in Heiligenkreuz statt. Nach dem 1:2 gegen Buchschachen reagierte der HSV-Vorstand und einigte sich mit Didi Schabhüttl, der im Vorjahr noch den starken fünften Endrang belegte, auf ein Ende seiner Trainertätigkeit. „Wir können eben leider nicht drei Spieler rauswerfen und so die Karten neu mischen“, begründete Pressesprecher David Marousek die Entscheidung und fügte an: „Wir mussten etwas tun.“

Verständnis zeigte auch Schabhüttl, der Folgendes zu Protokoll gab: „Es ist eben ein ganz normaler Vorgang, wenn der Erfolg nicht so da ist. Natürlich war ich nicht erfreut darüber, aber ich kann mir wenig vorwerfen und wir sind auch im Guten auseinandergegangen. Das ist eben das Los eines Trainers.“

Wie seine sportliche Zukunft derweil aussehen wird, war für den Fachmann ungewiss: „Ich genieße jetzt einmal die freie Zeit und bin auch nicht auf der Suche. Im Fußball geht es oft schnell und ich habe auch keinen Stress.“

Zurück nach Heiligenkreuz, wo beim 1:2 in Kohfidisch Co-Trainer Manuel Radakovits die Elf betreute, aber nicht zur Dauerlösung mutieren wird. Noch am Sonntag sagte eine inländische Lösung ab und so wird es wohl ein „ausländischer“ Coach, wie Marousek kurz vor Redaktionsschluss die BVZ wissen ließ. Gut möglich, dass dieser schon gegen Stuben seine Premiere feiert. „Ein unangenehmer Gegner“, so der Verantwortliche, der diese als „offensivstark“ einstufte, „was uns aber sicher entgegenkommen wird“.