Erstellt am 11. Juni 2014, 14:26

von Patrick Bauer

„Abstiegsthriller“: Süden mittendrin. Endspiele / Für den ASKÖ Stinatz und den SC Pinkafeld geht es am kommenden Samstag um alles. Schwere, aber schlagbare Gegner.

Gemeinsames Ziel. Pinkafelds Markus Schrammel (l.) und Stinatz Ante Zore wollen am Samstag den Klassenerhalt fixieren. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Am kommenden Samstag, ab 17 Uhr, werden die Handys glühen. Wie steht es in Forchtenstein, die gegen St. Margarethen ran müssen? Bei Stinatz, die in Sigleß kicken? Und in Pinkafeld, die den Meister von den Parndorf Amateuren zu Gast haben? Diese drei Mannschaften kämpfen nämlich um den Klassenerhalt in der BVZ Burgenlandliga.

„Ein Punkt wird wohl zu wenig sein“

Dabei hat der ASKÖ Stinatz beim Tabellenletzten die vermeintlich leichteste Aufgabe. Mit einem Sieg wäre man sicher durch.

Dieser ist aber weit entfernt. Trainer Josef Kreitzer: „Auch wenn wir es nicht schaffen sollten, können wir mit erhobenem Haupt aus der Rückrunde gehen.“

Pressesprecher Dieter Faulend hofft auf einen Auswärtssieg: „Ein Punkt wird wohl zu wenig sein.“ Personell kehrt Jan Stipsits wieder in den Kader zurück. Philipp Fritz ist unterdessen gesperrt und Robert Savanjika wird aufgrund einer Verletzung fehlen.

Umfaller erlaubt, wenn Forchtenstein verliert

Ganz ruhig will man in Pinkafeld die Woche angehen. Der Trainingsschwerpunkt wird nicht verändert, wie Trainer Andi Konrad verrät: „Wir ziehen unsere Einheiten ganz normal durch, werden uns gut vorbereiten und schauen, dass wir gut arbeiten.“ Dabei geht es darum, Einigkeit zu demonstrieren und die Parndorfer nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Konrad: „Wir müssen alle Kräfte bündeln und alles raushauen, was in uns steckt.“

Dabei wäre Pinkafeld mit einem Sieg ebenfalls durch. Sonst muss man auf St. Margarethen hoffen, die in Forchtenstein kicken. Bei einer Pleite der Forchtensteiner, könnten sich die Südklubs sogar Umfaller leisten. Darauf sollte man sich allerdings bitte nicht verlassen.