Erstellt am 25. März 2015, 09:53

von Michael Pekovics

Knights mit Fokus auf Cup-Titel. Die magnofit Güssing Knights brennen nach der Niederlage am Montag auf die Revanche beim Cup-Final Four.

Volle Konzentration auf das Halbfinale. Kapitän Manuel Jandrasits & Co. haben den Cuptitel im Visier. Zunächst heißt der Gegner aber - so wie auch am Montag dieser Woche - Kapfenberg. Foto: Pekovics  |  NOEN, Pekovics
Die magnofit Güssing Knights reisen mit einer Niederlage im Gepäck zum Cup-Final Four nach Schwechat am kommenden Wochenende.

Am Montagabend setzte es im SkyLive-Spiel eine knappe 75:73-Niederlage bei den Kapfenberg Bulls, entschieden wurde das Spiel aber erst in der Schlussphase: Eine Minute vor dem Ende führte Güssing noch mit zwei Punkten, ehe Körbe von Joey Shaw und Maurice Pearson sowie zwei verworfene Freiwürfe von Travis Taylor die Entscheidung zugunsten der Steirer herbei führten.

„Natürlich ist der Titel unser Ziel

„Jetzt gilt wieder die volle Konzentration unserem nächsten Spiel und das ist das Cup-Halbfinale – wieder gegen Kapfenberg“, sagt Kapitän Manuel Jandrasits im Gespräch mit der BVZ – und nimmt aus der aktuellen Situation gleich etwas Positives mit: „Back-to-back-Spiele sind immer schwierig, aber gleichzeitig auch eine gute Vorbereitung für die Play offs.“

Bevor es dort aber um den Kampf um den begehrtesten Titel der Admiral Bundesliga geht, kommt es am nächsten Wochenende noch zum großen Showdown um den Cupsieg: Im Final Four stehen neben den Knights noch Kapfenberg, Wels und Wien – die Halbfinale finden am Samstag, das Finale dann am Sonntag im Multiversum in Schwechat statt.

Das Ziel für die Güssing Knights, die zum insgesamt dritten Mal an einem Cup-Final Four teilnehmen, ist klar: „Wir wollen den Titel, aber zuerst müssen wir uns auf das Halbfinale konzentrieren. Es wird ein extrem schweres Spiel für uns, weil Kapfenberg über sehr erfahrene Spieler und einen ausgeglichenen Kader verfügt“, kennt Jandrasits die Stärken des Gegners.

Und für Headcoach Matthias Zollner ist ohnehin klar, dass es in diesem Spiel keinen Favoriten gibt: „Die gibt es nie, wenn es um den Cup-Pokal geht. Das ist nur ein Spiel und da kann immer alles passieren – in beide Richtungen.“