Jennersdorf , St. Pölten

Erstellt am 03. November 2016, 02:11

von Daniel Fenz

Cup-Aus für die „Blackbirds“. Die Jennersdorfer Mannschaft, gespickt mit Ex-Güssingern, verlor zwar. Die Stimmung in der Halle stimmte aber.

Keine Chance. Philipp Horvath (r., 4) und seine Jennersdorfer verloren doch deutlich gegen den Bundesligisten aus St. Pölten. Foto: D. Fenz  |  D. Fenz

JENNERSDORF - ST. PÖLTEN 57:83.

Die Mannschaft von Güssings Ex-Basketballer, Coach Daniel Müllner kämpfte tapfer. Doch man merkte schon in den Anfangsminuten, dass St. Pölten unter dem Korb den Hausherren physisch überlegen war. „Wir haben über längere Zeit gut mitgehalten. Unser Ziel war es, unseren Fans eine gute Leistung zu bieten. Das ist gelungen, die Stimmung im Aktivpark war sensationell, St. Pölten hat verdient gewonnen“, so Müllner.

Jungs spielten brav und engagiert

Dass die Heimtruppe doch ein wenig nervös in die Partie ging, war vielen schon vor dem Spiel bewusst. Immerhin spielen die Blackbirds in der Landesliga nicht mit dieser Intensität wie in der Bundesliga. „Wir hatten ein wenig Pech, die Jungs haben brav und engagiert gespielt. Wir wissen wo wir unsere Fehler gemacht haben und könnten diese für die Zukunft mitnehmen.“

Für Müllner ist der Cup damit schon wieder Geschichte, er denkt bereits an die nächsten Ziele, an den Landesmeistertitel. Das nächste Spiel findet Mitte November gegen Neusiedl (der genaue Termin wurde noch nicht fixiert) im Aktivpark Güssing statt. Im Mai oder Juni 2017 könnte man dann in den Play-offs den Sprung zurück in die Bundesliga schaffen. Doch das ist zuerst zweitrangig.

„Wir wollen mit den Jennersdorfern den Verein neu strukturieren und konzentrieren uns auf den Nachwuchs. Es geht darum, ein gutes Fundament zu erstellen und den Verein wirtschaftlich führen. Dann schauen wir weiter.“