Erstellt am 20. April 2016, 04:24

von Patrick Bauer

Brisantes Derby: „Wird mehr als richtungsweisend“. Wenn der SV Stegersbach den SC Pinkafeld empfängt, geht es auch um den Erhalt in der BVZ Burgenlandliga.

Trauer oder Jubel? So wirklich will es weder beim SV Stegersbach (im Bild Stefan Wessely) noch beim SC Pinkafeld zu laufen beginnen. Am Freitagabend trifft man nun aufeinander. Wer rutscht tiefer in die Krise? Wem gelingt der Befreiungsschlag? Fotos: Bauer  |  NOEN, Patrick Bauer

STEGERSBACH - PINKAFELD, FREITAG, 19.30 UHR. Da war doch etwas in der Hinrunde? Richtig, schon das Hinspiel zwischen diesen beiden Vereinen verlief sehr ereignisreich, beklagten die Pinkafelder zwei Rote Karten gegen sich und die Elf von Thomas Pratl verlor dennoch nur knapp mit 1:3. Jetzt geht es wieder gegeneinander, nur die Vorzeichen änderten sich.

Während den Pinkafeldern schon länger bewusst ist, dass es nur um den Verbleib in der BVZ Burgenlandliga gehen wird, verfolgte man in Stegersbach prinzipiell andere Ziele, welche aber aus verschiedenen Gründen in weite Ferne rückten. Nun findet man sich ebenfalls in der bedrohten Zone wieder.

Hoffnung gab zuletzt aber der Auftritt in Wimpassing, trotz 3:4-Niederlage. Interimstrainer Helmut Siderits: „Dieses Derby wird mehr als richtungsweisend. Aufgrund der zuletzt spielerisch sehr guten Leistung, gehen wir sehr optimistisch in dieses Spiel und wollen es auch gewinnen.“

Verzichten müssen die Stegersbacher auf Michael Daum und Dominik Unger. Der restliche Kader sollte mit an Bord sein. Auch die Pinkafelder können aus dem Vollen schöpfen. Sehr zur Freude von Chefcoach Pratl, der zum kommenden Gegner Folgendes sagte: „Sie sind ungemein spielstark, darauf müssen wir uns einstellen. Für mich bleiben sie der Favorit, dem wir es so schwer wie möglich machen wollen.“