Erstellt am 15. Oktober 2014, 08:59

von Patrick Bauer

„Lieblingsgegner“ Pinkafeld als Aufbauhilfe?. Für den UFC Jennersdorf geht es am Samstag zum zweiten Südschlager in Folge. In Pinkafeld ist man gefordert.

Derbyschlager. Pinkafelds Christian Plank (l.) und Jennersdorfs Matthias Thier (r.) werden wohl wieder die Klingen kreuzen.  |  NOEN, Nina Decker

PINKAFELD - JENNERSDORF, SAMSTAG, 17 UHR. Nach dem schwachen Auftritt gegen Eberau steht der UFC Jennersdorf nun in der Pflicht beim zweiten Südderby in Folge eine bessere Leistung abzurufen. Die wird von den Verantwortlichen auch gefordert, denn einen weiteren Auftritt wie am vergangenen Samstag kann sich die Puntigam-Elf kaum mehr erlauben.

Gut, dass es gegen den letztjährigen „Lieblingsgegner“ aus Pinkafeld geht. Im Vorjahr konnte man nämlich beide Spiele für sich bestreiten.

Die Hoffnung? Viel schlechter geht nicht

„Die Pinkafelder haben nach dem Auswärtssieg sicher Moral und Motivation getankt“, erklärte Jennersdorfs Sportlicher Leiter Johann Knaus, der anfügte: „Dennoch haben wir gegen sie zuletzt immer gut gespielt. Unser Problem ist derzeit nur, dass wir kaum spielerische Mittel finden, um den Gegner auszuspielen.“

Eines macht aber Hoffnung: Viel schlechter als gegen Eberau kann es kaum mehr werden. Bei den Gästen wird Michael Wagner pausieren müssen. Möglich, dass ihn Matthias Thier ersetzt.

Eine turbulente Woche erlebte der SC Pinkafeld nach der Entlassung von Andreas Konrad. Auch wenn der Sportliche Leiter Alois Grill diese als „normal“ einstufte, war einiges los. Einen neuen Trainer wird man bis Samstag wohl kaum präsentieren. Mit dieser Entscheidung will man sich Zeit lassen. „Noch gibt es nichts zu vermelden“, so Grill.

Einige Kandidaten taten sich zuletzt aber dennoch auf. So sind Thomas Pratl, Marc Kerschbaumer oder Klaus Guger mit in der Verlosung. Das ist aber Zukunftsmusik. Jetzt zählt nur Jennersdorf. Grill: „Ich hoffe, dass wir Jennersdorf wehtun können und unsere offensive Spielweise aus Deutschkreutz mitnehmen.“