Erstellt am 03. September 2014, 10:28

von Patrick Bauer

Der „Krisengipfel“ in Großpetersdorf. Beim Aufeinandertreffen zwischen Großpetersdorf und Heiligenkreuz geht es am Freitag schon um sehr, sehr viel.

Wohin geht's? Sowohl für Großpetersdorf als auch für Heiligenkreuz-Innenverteidiger Gabor Dobos (im Bild) könnte die Begegnung am Freitagabend wegweisend für die gesamte Saison werden.  |  NOEN, Bauer

GROSSPETERSDORF - HEILIGENKREUZ, FREITAG, 19.30 UHR. Neben dem ASKÖ Stinatz sind vor allem der SV Großpetersdorf und der SV Heiligenkreuz die großen Sorgenkinder in der 2. Liga Süd. Beide warten noch immer auf den ersten Saisonsieg. Gut möglich, dass einer der beiden diese Serie am Freitagabend bricht.

„Jetzt müssen die Kinder erwachsen werden“

„Schnittpartie“, so der kurze Kommentar von Großpetersdorfs Obmann Harald Schneller, der seine Kicker in die Pflicht nimmt: „Jetzt müssen die Kinder erwachsen werden.“

Primär geht es natürlich um das Ergebnis, aber auch die zuletzt gezeigten Leistungen der Großpetersdorfer waren nicht wirklich gut. Vor allem die beiden Legionär Stjepan und Aleksandar Korenika blieben in der jungen Saison noch vieles schuldig.

„Innerhalb der Mannschaft herrscht gute Stimmung und es wird auch brav trainiert, aber man muss eben sagen, dass unsere Legionäre nicht so top sind, wie bei anderen Vereinen“, erklärt Schneller. Es wird ein schweres Jahr für den Traditionsklub.

„Wer keine Zweikämpfe sucht, kann auch keine finden“

Ähnliches steht auch Heiligenkreuz bevor. Guten Leistungen folgt meist ein sofortiger Rückschlag in alte Strickmuster. Positive Auftritte wie gegen Güssing konnte man nicht mit Punkten veredeln. Jetzt geht Angst um.

„Die Tabelle spiegelt das Leistungsvermögen wider“, sagt Trainer Martin Sitzwohl, der gegen Großpetersdorf vor allem Kampfgeist sehen will. Der war bis dato noch nicht zu bemerken. Sitzwohl: „Wer keine Zweikämpfe sucht, kann auch keine finden und schon gar keine gewinnen.“

Das muss sich am Freitag in beiden Lagern ändern.