Erstellt am 15. April 2015, 09:14

von Patrick Bauer

Devise: Kämpfen bis zum Umfallen. Am kommenden Sonntag steigt in Heiligenkreuz eines der wichtigsten Spiele der letzten Jahre für den SV Großpetersdorf.

Schlüsselspieler? Tormann Christopher Thaller vom SV Heiligenkreuz könnte beim Abstiegsgipfel gegen Großpetersdorf zum großen Trumpf der Elf von Trainer Didi Schabhüttl werden.  |  NOEN, Bauer

 Wieder kein Erfolgserlebnis. Auch beim 0:2 gegen Oberdorf mussten die Kicker des SV Großpetersdorf die Wiese mit hängenden Köpfen verlassen. Dabei schmerzte diese Niederlage gegen ein Top-Team der Liga weniger. Mehr zu schaffen macht dem Traditionsklub die allgemeine Situation. Am Sonntag hat man nun die große Chance eine Trendwende einzuleiten. Gegen Heiligenkreuz ist man praktisch zum Siegen verdammt. Alles andere wäre eine bittere Enttäuschung und ein neuerlicher Rückschlag im „Projekt Klassenerhalt“.

„Das wird ein Duell auf Augenhöhe“

„Das wird ein Duell auf Augenhöhe“, erklärt Großpetersdorfs Obmann Harald Schneller, der anfügt: „Es gilt: Verlieren verboten. Leider ist diese Liga kein Wunschkonzert. Ich kann nur versprechen, dass unsere Burschen richtig Gas geben werden.“

Natürlich ist auch dem SV Heiligenkreuz klar, um was es geht. Bei einem Sieg wäre es ein ganz großer Schritt raus aus der abstiegsbedrohten Zone. Die Situation beim HSV ist aber bei Weitem nicht so prekär wie beim Kontrahenten. „Wir müssen auf uns selbst schauen und aggressiv und diszipliniert auftreten“, sagt Trainer Didi Schabhüttl.

Akutelle Infos: Die Hausherren müssen wohl weiter auf Angreifer Marko Butumovic verzichten, während Gäste-Coach Christoph Schmalzer vorgeben muss. Stürmer Gabor Urban, der zuletzt nicht ganz fit war, wird laut Verantwortlichen von Beginn an spielen.