Erstellt am 30. März 2016, 04:24

von Daniel Fenz

Die Statistik spricht für Grafenschachen. Der SC Kemeten bevorzugt andere Kontrahenten, aber dennoch geht es am Sonntag im Verfolgerduell um einiges.

In den letzten Spielen jubelte immer Grafenschachen (l.). Kemetens Trainer Bernhard Müller (r.) vor dem Duell mit seinem »Lieblingsgegner«. Ob es Sonntag, ab 16 Uhr, auswärts endlich klappt? Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer

GRAFENSCHACHEN - KEMETEN, SONNTAG, 16 UHR. Ein aus sportlicher Sicht hervorragendes Osterwochenende hat der SC Kemeten hinter sich. Erst schlug man Tatzmannsdorf knapp mit 3:2, um dann auch gegen Mühlgraben siegreich zu bleiben.

Der Traditionsklub ist drauf und dran in den Aufstiegskampf der Liga mit einzugreifen. Vor allem dann, wenn es auch in Grafenschachen einen vollen Erfolg zu feiern geben sollte. Dabei ist die Elf von Helmut Plank nicht unbedingt der Lieblingsgegner von Mark Koller und Kollegen, denn zuletzt setzte es praktisch nur Niederlagen.

Diesem Trend will man nun ein Ende bereiten, wie auch Trainer Bernhard Müller sagte: „Es wird ein Duell auf Augenhöhe und wer mehr Leidenschaft reinlegt, wird gewinnen. Klar ist aber, dass wir jetzt einmal dran wären, der Serie ein Ende zu bereiten.“

Naturgemäß haben die Grafenschachener da etwas dagegen, wobei vor allem das 0:0 in Stinatz noch schwer ins Gewicht fallen könnte. Wenigstens rehabilitierte man sich beim 6:0 in Jabing auf starke Art. „Man konnte der Elf auch in Stinatz wenig vorwerfen. Wir haben einzig die Tore nicht gemacht“, erklärte Sektionsleiter Gerald Ringhofer, der auf die Ausgeglichenheit seines Kaders vertraut: „Wir haben in Jabing eine geschlossene Mannschaftsleistung abgerufen, die wir nun gegen Kemeten bestätigen wollen, wobei wir zu Hause voll auf Sieg spielen werden.“