Erstellt am 09. Juli 2014, 07:57

von Daniel Fenz

Erst neue Heimstätte, dann Meistertitel?. Der FC Südburgenland will sich in der Bundesliga künftig neu orientieren. Nun steht aber die Suche nach einem Platz im Vordergrund.

Frischer Wind. Michelle Trimmel, Hanna Grill, Jasmin Pelzmann (vorne v.l.), Doris Adamovics, Jennifer Köppel, Susanna Koch, Stefanie Lefevre, Isabella Gold, Laura Weber, Barbara Weber und Melinda Szvorda (hinten v.l.) setzen auf eine neue Marketingstrategie für den FC Südburgenland. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Die Funktionäre des FC Südburgenland arbeiteten in den vergangenen Monaten ein neues Marketingkonzept aus. Neben der Homepage, die sich in den kommenden Wochen in einem neuen Bild präsentieren wird, gibt es auch neue Werbeartikel und Dressen.

Die neuen Vereinsfarben in Rot-Gold sollen die Herkunft und Verbundenheit mit dem Burgenland klar zum Ausdruck bringen. Für die Umsetzung ist der Loipersdorfer Christian Ritter zuständig. Obfrau Christine Koch vertraut voll und ganz auf seine Fähigkeiten.

Zwei Plätze als eine mögliche Alternative

Auch, wenn der Verein auf der Marketing-Ebene gut aufgestellt ist, punkto neuer Spielstätte ist man noch immer auf Suche. Zuletzt wurde in Olbendorf oder Deutsch Kaltenbrunn gekickt. Jetzt wird eine neue grüne Wiese gesucht. Dabei würden sich sowohl Badersdorf als auch Litzelsdorf anbieten. Beide Teams haben ihren Spielbetrieb eingestellt – diese Plätze wäre also verfügbar.

Christian Ritter bringt es auf den Punkt: „Wir führen laufend Gespräche mit potenziellen Vereinen. Litzelsdorf hört sich interessant an, in Badersdorf könnte es aber diese Woche schon ein Ergebnis geben.“ Wichtig ist ihm vor allem, dass die Heimstätte des FC Südburgenland im Bezirk Oberwart bleibt.

Dass übrigens Zuschauerinteresse am Bundesligisten besteht, war bereits bei der frühen Heimstätte in Loipersdorf augenscheinlich. Diese Spielstätte fällt aufgrund der eigenen Nachwuchsförderung in der Zukunft aber aus. Auch, wenn es mit Badersdorf und Litzelsdorf bereits zwei Kandidaten gibt: „Wir laden alle interessierten Sportvereine und Gemeinden ein, sie sollen sich unverbindlich an uns wenden.“

Champions League als langfristiges Ziel

Das gilt auch für fußballinteressierte Mädchen und Spielerinnen, die auf Vereinssuche sind, oder den nächsten Schritt in die Bundesliga anstreben. Im Nachwuchsbereich besteht mit dem BSSM Oberschützen (Burgenländisches Schule & Sport Modell) eine Kooperation, dadurch stoßen sechs Nachwuchs-Spielerinnen zum Verein.

Langfristig gesehen hegt der Verein nicht nur in der ÖFB-Frauenliga (zuletzt auf Platz sieben) große Ziele. Angepeilt werden der Meistertitel sowie die Teilnahme an der UEFA Womens Champions League. „Wir wollen außerdem die erste Anlaufstelle für Österreichs Frauenfußball werden.“