Erstellt am 20. August 2014, 10:01

von Patrick Bauer

„Varga hat zu viele Bälle verloren“. Angreifer Barna Varga galt als gesetzt im Angriff der Eberauer. Nun musste er auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Kein Abschluss. Eberaus Stürmer Barnabas Varga (l.) tat sich als Einwechselspieler sehr schwer gegen den massiven Abwehrverbund rund um Horitschons Manuel Takacs (r.).  |  NOEN, Bauer

Es lief die 76. Minute, als der letztjährige Torschützenkönig der 2. Liga Süd, Barnabas Varga, das Feld betrat. Da stand es schon 0:1 für Horitschon und Eberaus Cheftrainer Paul Gludovatz wollte noch einmal frischen Wind bringen und in der Offensive Akzente setzen. Das gelang nur bedingt, denn Varga war aufgrund der kurzen Spieldauer nicht wirklich ins Spiel eingebunden. Dennoch überraschte es, dass Gludovatz seinen „Einser-Stürmer“ nur auf der Bank ließ.

„In dieser Liga muss man aus zwei Chancen ein Tor machen"

Das begründete der Trainer so: „Varga hat mir in den letzten Spielen zu viele Bälle verloren. Er muss jetzt von der Torschützenwelle aus der 2. Liga runterkommen. In dieser Liga muss man eben aus zwei Chancen ein Tor machen und nicht aus vier Möglichkeiten“, erklärte Gludovatz auf Nachfrage, warum er sich entschied, dem jungen, technisch starken Spieler eine Pause zu gönnen.

Das kann aber schon am Wochenende in Forchtenstein ganz anders sein. Auch wenn Pressesprecher Alfred Ranftl sagt: „Noch hat unser Trainer nicht den richtigen Platz für alle unsere Offensiven gefunden.“

„Benji hat es derzeit noch ein bisschen schwer"

Spielerisch sah es gegen Horitschon über weite Strecken aber schon richtig gut aus und auch Neuzugang Benjamin Hupfer scheint mittlerweile integriert zu sein. Einzig das Glück fehlte im Abschluss. „Benji hat es derzeit noch ein bisschen schwer, aber er hat immens aufgeholt“, lobt Gludovatz den ehemaligen Kohfidischer-Angreifer. Nun muss man nur noch das Visier besser einstellen. Hoffentlich schon beim Auswärtsspiel in Forchtenstein.

Kein Abschluss. Eberaus Stürmer Barnabas Varga (l.) tat sich als Einwechselspieler sehr schwer gegen den massiven Abwehrverbund rund um Horitschons Manuel Takacs (r.).Bauer