Erstellt am 06. August 2014, 09:04

von Patrick Bauer

Todesstoß folgte in der Nachspielzeit. Regionalliga Ost / Eine bittere 0:1-Niederlage setzte es für die Steiner-Elf aus Neuberg. Der gute Auftritt blieb leider unbelohnt.

Schade, da war mehr drin. Für die beiden Neuberg-Kicker Philipp Neher (v.) und Michael Marth (h.) gab es auf der Hohen Warte in Wien keine Punkte. Gegen die Vienna setzte es ein knappes 0:1.  |  NOEN, Bauer

VIENNA - NEUBERG 1:0.

Sehr, sehr schade: Das wäre ein toller Einstand für Neo-Trainer Joachim Steiner gewesen, wenn man beim Erste Liga-Absteiger von der Vienna einen Punkt erobern hätte können. Das sollte nicht sein, weil Schiedsrichter Trunner die Nachspielzeit sehr lang ansetzte und Lebedzeu nach einem Freistoß von der Mittellinie den Ball per Kopf ins Tor beförderte.

Ärger über die (zu) lange Überspielzeit

„Es gab eigentlich keinen Grund so lange nachspielen zu lassen“, meinte Neubergs Obmann Martin Konrad nach der Niederlage. Dennoch zog der Verantwortliche ein positives Resümee: „Die Leistung war eigentlich top. Jetzt müssen wir diese bestätigen.“

Ähnlich analysierte auch Cheftrainer Joachim Steiner. Dieser sah seine Elf gegenüber dem 0:6 im Cup gegen Ritzing klar verbessert: „In der ersten Halbzeit waren wir die stärkere Elf. Leider hatten wir am Ende körperlich ein paar Verschleißerscheinungen.“

Die Nachspielzeit ließ Steiner dabei nicht wirklich als Ausrede gelten, einzig: „Die reguläre Spielzeit war lange, lange vorbei.“

Nun muss man die positiven Aspekte in die nächsten Spiele mitnehmen. Vielleicht gelingt dann schon gegen den Sportklub der erste Punktgewinn der Saison. Zu wünschen wäre es der jungen Elf.