Erstellt am 24. Februar 2016, 03:44

von Daniel Fenz

Hotwagner: „Negativtrend muss sich endlich ändern“. Unterschützens Trainer Florian Hotwagner hofft, dass seine Mannen bis zum Rückrundenbeginn auf der Höhe sind.

Traf bei der Niederlage gegen Neutal. Alex De Paula (r.) und Unterschützen fanden bei den Tests gegen Neutal (1:3) und Oberschützen (6:1) nur wenige Chancen vor. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz

Testspiele sollte man prinzipiell nicht überbewerten, aber eine gewisse Tendenz ist meist schon zu erkennen. So zeigte sich Unterschützens Chefcoach Florian Hotwagner angesichts zweier negativer Ergebnisse (1:3 gegen Neutal und 1:6 gegen Oberschützen verloren) nicht angetan vom derzeitigen Status quo.

„Leider hat sich der Negativtrend der vorigen Woche bestätigt und dieser muss sich jetzt endlich ändern“, meinte der Unterschützener Chefcoach.

Team zeigt noch nicht den gewohnten Stil

Dabei fehlt vor allem die Abstimmung in einigen Situationen, Laufwege, die im Herbst saßen, passen derzeit noch nicht und offensiv wie defensiv schleichen sich immer wieder ungewohnte Fehler ein. Diese gilt es nun zu beheben.

„Es geht dabei mehr um allgemeine Dinge“, so Hotwagner, der anfügte: „Wir haben den richtigen Rhythmus noch nicht wirklich gefunden.“ Genau darum geht es beim abschließenden Probegalopp gegen Siget am Samstag (Uhrzeit noch offen).

Erstmals soll dabei auf Naturrasen getestet werden, denn der Kunstrasen liegt den vorrangig jungen Kickern scheinbar nicht wirklich und so will man sich Sicherheit und Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben im Meisterschaftsbetrieb holen. „Wir wollen angreifen“, so die Ansage des Jung-Trainers, der die 2. Liga doch als Maxime ausgab: „Platz zwei wollen wir schon halten und vielleicht gar noch an St. Martin vorbeiziehen.“

Dafür braucht es bessere Leistungen als in den Vorbereitungsspielen. Aber wie erwähnt: nicht überbewerten …