Erstellt am 15. Oktober 2014, 09:03

von Daniel Fenz

Jan Thiel: Jüngster Schiri im Burgenland. Der 14-jährige Jan Uwe Thiel möchte es bis in die Bundesliga schaffen.

Unterstützen ihren Sohn. Mutter Martha und Vater Uwe Thiel (v.l.) mit ihrem Nachwuchssprössling Jan Uwe.  |  NOEN, Daniel Fenz
Das Burgenland hat neben vielen großen Fußballtalenten nun auch einen Hoffnungsträger auf der anderen Seite: Jan Uwe Thiel, Jung-Schiedsrichter aus dem Süden. Offiziell ist Thiel aus Gritsch (Ortsteil von St. Martin an der Raab) erst seit dem 22. September Referee.

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Davor war der 14-Jährige als Linienrichter bei U23-Spielen im Einsatz. Seine Premiere feierte er am Samstag beim U14-Nachwuchsspiel zwischen der Spielgemeinschaft Süd und Jennersdorf (5:2; siehe die dieswöchige BVZ, Seite 60).

Berufspläne und Hobby passen zusammen 

Auch am Wochenende wird er schon wieder im Einsatz sein. Der Schüler – er besucht das BRG Fürstenfeld – interessiert sich seit vielen Jahren für Fußball und besonders für das Schiedsrichterwesen.

Selbst kickte er acht Jahre bei St. Martin. Eine Verletzung warf ihn jedoch zurück – nun hat der Teenager zwei ambitionierte Ziele: Er will Anwalt und ein guter Schiedsrichter werden, weil sich das gut verbinden lässt. Warum Anwalt? „Mit Paragrafen habe ich mich schon immer gerne beschäftigt. Die Berufssparte passt doch gut“, so Thiel.

Motivierte Ziele, die der junge Unparteiische da hat. Aber damit nicht genug. Der Gritscher will es nach ganz oben schaffen. Irgendwann in der Bundesliga zu pfeifen, das ist sein großer Wunsch – und dem sympathischen Jan ist das auch zuzutrauen.