Erstellt am 18. Juni 2014, 11:33

von Daniel Fenz

Jetzt dreht sich das Trainer-Karussell. 1. Klasse Süd / Nach dem Ende der Saison verlassen viele Trainer ihre Vereine. Einige Ziele wurden schließlich nicht erreicht.

Neben fünf Absteigern und je einem Aufsteiger aus der 2. Klasse A und B Süd wird man in den nächsten Wochen und in der neuen Spielzeit auch viele neue Gesichter auf der Trainerbank sehen.

Rohrbrunn-Coach überlegt Abgang nach Abstieg

In St. Martin an der Raab verlässt Christian Wendler den Verein in Richtung Pertlstein (Steiermark). Der Kroate Luka Murk, er spielt seit sieben Jahren in St. Martin, sollte eigentlich sein Nachfolger als Spielertrainer werden. Nach einer Verletzung fällt er aber für längere Zeit aus. Jetzt muss sich der Verein um einen neuen Coach umsehen.

In Olbendorf geht Spielertrainer Rene Mahlknecht. „Es stimmt, dass ich nicht mehr als Trainer oder Spieler zur Verfügung stehe. Wohin es mich zieht, weiß ich aber noch nicht.“ Ihn beerbt ein im Südburgenland nicht Unbekannter. Didi Steurer kehrt nach einer halbjährigen Pause ins Fußballgeschehen zurück, er übernimmt den Trainerposten beim Traditionsverein.

„Wir wollen eine gute Truppe aufstellen“, sagt der Sportliche Leiter Ronald Jallitsch. Beim Absteiger Rohrbrunn überlegt Coach Gerald Friedl ebenfalls, ob er nächste Saison noch an der Außenlinie stehen wird: „Ich mache das jetzt drei Jahre lang und denke über einen Abgang nach.“

Derzeit werden viele Gespräche geführt 

Wolfaus Trainer Johann Sommer verabschiedet sich nach dem Abstieg in die 2. Klasse. „Ich habe mich mit Obmann Mario Schiller unter der Woche zusammensetzt. Ich gehe – in Wolfau soll ein Neuanfang gemacht werden. Das letzte halbe Jahr war Nervenaufreibend. Ob ich wieder Trainer werde, weiß ich derzeit noch nicht“, so Sommer.

Neubergs 1b-Trainer Willi Oswald könnte auch gehen: „Derzeit werden aber noch Gespräche geführt.“ Und in Welgersdorf wird nach dem Abstieg in die 2. Klasse ebenfalls ein Trainer gesucht. „Wir müssen uns jetzt erst einmal Gedanken machen, welche Ziele wir im kommenden Jahr verfolgen“, meint Spieler Bernd Gutleben.