Erstellt am 27. April 2016, 05:24

von Patrick Bauer

Krisenderby: Der Kampf gegen den Negativtrend. Während der SV Eltendorf zuletzt mit zwei Pleiten zu kämpfen hatte, gibt es in Stegersbach ganz andere Probleme.

Wer behält die Oberhand? Während Stegersbach Helmut Siderits mit seiner Elf weiter um den Ligaerhalt ringt, hofft Eltendorfs Rico Kulovits (Foto) auf eine Wiedergutmachung für das 1:6 in Parndorf. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer

ELTENDORF - STEGERSBACH, FREITAG, 19.30 UHR. Wohin geht es mit dem SV Stegersbach in diesem Jahr? Noch hat man im Ringen um den Ligaverbleib weiter alles selbst in der Hand, aber wie lange noch?

Die Tendenz in Form von Ergebnissen ist alarmierend, denn auch den Kick gegen Pinkafeld verlor man und jetzt geht es nach Eltendorf. Es gibt leichtere Prüfungen, aber Interimstrainer Helmut Siderits kommt das gar nicht so Unrecht, wie er erklärte: „Wir werden alles versuchen und ihnen alles abverlangen. Sie müssen gegen uns erst einmal die Punkte holen. Vielleicht ist es mal gut, als Außenseiter ins Spiel zu gehen.“

Dabei sind auch die Eltendorfer nicht mehr ganz in der Form der ersten Spiele, denn zuletzt setzte es zwei Niederlagen infolge und deshalb titulierte Pressesprecher Sigi Prader dieses Treffen mit dem Nachbarn als „Derby der Schwächelnden“. Der Favoritenrolle ist man sich aber bewusst. „Natürlich sind die Stegersbacher nicht ungefährlich, aber wir haben auch eine Serie zu verteidigen, denn unter unserem Trainer Enrico Kulovits gab es noch keine drei Niederlagen in Serie. Das soll auch weiter so bleiben“, so Prader.

Aktuelle Infos: Bei den Hausherren kehren Matthias Novak und Tomi Liber wieder zurück, während sich Nico Weber weiter angeschlagen zeigte. Bei den Stegersbachern könnte Dominik Unger wieder in den Kader rücken, während Michi Daum (noch) ausfällt. Siderits: „Wir werden aber alles in Bewegung setzen, damit er schnell fit wird.“