Erstellt am 23. Dezember 2015, 04:33

von Daniel Fenz

Lafnitz' Loidl: „Freigabe erfolgt, wenn Geld fließt“. Lafnitz-Obmann Bernhard Loidl über den Deal von Florian Jeitler nach Oberwart: „Mündlich ist es schon fixiert.“

Benötigt dringend neue Spieler. Oberwarts Sandor Preisinger.  |  NOEN, BVZ
So viel steht fest: Der SV Oberwart muss neue Spieler holen, um den Klassenerhalt zu erzielen. Entsprechend viele Gerüchte über Neuzugänge kursieren auch.

Auf der Facebook-Vereinsseite wurde bereits verlautbart, dass Tormann Florian Jeitler vom SV Lafnitz (Steiermark) verpflichtet wurde. Obmann Michael Leitgeb dementiert aber noch.

Es fehlt jetzt nur noch das offene Honorar

Dieser sagt zu den Gerüchten: „Wir sind im Endspurt, es geht um Ablösegeschichten.“ Lafnitz‘ Obmann Bernhard Loidl bestätigt das: „Mündlich ist der Transfer schon geklärt. Es handelt sich noch um ein gewisses Honorar, das bezahlt werden muss. Fließt das verlangte Geld, dann steht dem Übertritt nichts im Wege.“

Für Oberwarts Sportlichen Leiter Franz Grandits ist der Wechsel des Steirers so gut wie durch: „Bei Jeitler geht es um eine kleine Ablöse. Eigentlich kann man diese Entscheidung in einer Minute verhandeln und abhaken.“

Trotzdem dürfte der Deal noch nicht so fix sein, wie es im Internet schon kommuniziert wurde. Die Ex-Oberwarter Spieler Andreas Müllner und Stefan Wessely (derzeit beim SV Stegersbach unter Vertrag) werden ebenfalls immer wieder ins Spiel gebracht. „Derzeit ist noch nichts fixiert“, so Grandits. Sein Obmann Michael Leitgeb sagt dazu: „Müllner wäre auf der Seite gut, es geht aber noch um einen Geldbetrag.“

Offener Vertrag – Forderungen gestellt

Zu Wessely stellt Leitgeb klar: „Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir ihn brauchen.“ Stegersbachs Obmann Karl Krammer würde beide nach Oberwart transferieren: „Sie haben noch einen Vertrag, wenn der Verein sie haben möchte, dann wird Geld fließen müssen.“

Natürlich weiß Krammer, dass die Spieler nach Oberwart gehen möchten. Deren Freund Thomas Herrklotz würde es ebenfalls begrüßen: „Damit würden sicher auch wieder mehr Oberwarter Zuseher ins Stadion kommen. Das Publikum könnte sich mehr mit der Mannschaft identifizieren.“