Erstellt am 23. März 2016, 05:54

von Patrick Bauer

Logische Folge für SV Oberwart? „Ein volles Haus“. Am Freitag gibt sich der Sportklub die Ehre. Das lässt Obmann Michael Leitgeb auf gleich mehreren Ebenen hoffen.

Personalien. Linksfuß Andi Müllner (Foto) und Mittelfeldmotor Philip Penzinger werden beim Aufeinandertreffen mit dem Wiener Sportklub aufgrund von Sperren nicht mitwirken können. Das warf bei Trainer Richard Niederbacher doch einige Fragzeichen auf. Fotos: Daniel Fenz  |  NOEN, Daniel Fenz
OBERWART - WIENER SPORTKLUB, FREITAG, 19.30 UHR. Die Vorfreude auf das Treffen mit einem der größten Traditionsvereine Österreichs war auch schon zu Wochenbeginn zu spüren.

Der SV Oberwart ist wieder da und eigentlich war damit nicht zu rechnen, aber vier Punkte aus den ersten drei Spielen im Jahr 2016 lassen auf ein vielleicht doch erfolgreiches „Projekt“ im Überlebenskampf der Liga glauben. Etwas, das vor drei, vier Wochen schon in weite Ferne gerückt war.

„Der Sportklub startete sehr gut ins Frühjahr, aber auf unserer Wiese ist immer alles möglich“, gab Trainer Richard Niederbacher gleich die Marschroute vor. Dabei muss der Steirer seine zuletzt so erfolgreiche Stammelf umbauen, denn Philip Penzinger und Andi Müllner fehlen aufgrund ihrer Sperren sicher.

„Wir jammern aber nicht“, so Niederbacher und fügte an: „Jetzt werden wir die Trainingswoche abwarten und dann sehen, wer sich aufdrängte.“ Sehr wahrscheinlich rückt Mariusz Nagy wieder in die erste Elf. Wer die zweite Position einnimmt, war zu Redaktionsschluss ungewiss.

Auch Obmann Michael Leitgeb freute sich schon auf den Sportklub, sind die Wiener mit den Ex-Oberwartern Daniel Seper oder Franz Faszl doch generell der Zusehermagnet der Liga.

„Ein unmittelbarer Gegner. Da wäre ein Sieg jetzt sehr wichtig“, sagte das Oberhaupt, der auch ans Publikum appellierte, zahlreich ins Informstadion zu pilgern: „In Stadlau waren vier waschechte Oberwarter in der Startelf und da zähle ich die aus dem Umkreis noch gar nicht hinzu. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, dass wir nur mit Legionären auflaufen. Ich erhoffe mir ein volles Haus und das hätten sich die Burschen auch verdient.“