Erstellt am 22. Oktober 2014, 09:50

von Daniel Fenz

Zu wenige Spieler: „Projekt gescheitert“. Die Mannschaft der Spielgemeinschaft 2012 zog sich aus dem Spielbetrieb zurück. An an einer Lösung wird gearbeitet.

 |  NOEN, Bilderbox
Die Verantwortlichen der Spielgemeinschaft 2012 und Jugendleiter Jochen Hafner vom SV Deutsch Kaltenbrunn starteten die Saison mit einem Kader von rund 12 Spielern in die heurige Meisterschaft. Doch schon nach wenigen Runden musste man nun aufgeben und die Mannschaft vom Meisterschaftsbetrieb zurückziehen.

Die Gründe sind vielfältiger Natur. Zum einen verließ man sich darauf, dass Kicker aus Fürstenfeld zur Spielgemeinschaft wechseln sollten und zum anderen, haderte man damit, dass vom Nachbarn aus Burgauberg kaum Nachwuchs zur Verfügung stand. Zuletzt hörten dann auch noch einige Spieler auf.

Pustelnik möchte mit Rudersdorf verhandeln

„Es hätte nichts gebracht, wenn wir mit so wenigen Spielern weiter an der Meisterschaft teilgenommen hätten“, meinte Jochen Hafner. Jetzt wird über den Winter eine Lösung gesucht, ob und wie man an der U14-Meisterschaft wieder neu durchstarten könnte.

„Wir stehen in Kontakt mit anderen Vereinen, damit wir wieder eine Mannschaft haben. So weiterspielen hätte keinen Sinn gehabt, denn die Kinder wären auf der Strecke geblieben. So war es eine Schutzmaßnahme für die Kids.“

Markus Tejral, Trainer der ehemaligen U14: „Ich wusste vorher nicht, wer bei mir in der Mannschaft spielt. Die Rede war immer von 15 Jugendlichen, dann waren es aber nur zwölf. Keine Ahnung, ob eine Spielgemeinschaft mit Rudersdorf möglich wäre. Wie es jetzt weitergeht, weiß ich nicht, aber ich wäre sicher bereit weiterzumachen, wenn ich vom Verein gefragt werde.“

Siegfried Pustelnik, Co-Trainer in Deutsch Kaltenbrunn: „In der Zukunft ist geplant, dass wir eine Spielgemeinschaft mit Rudersdorf gründen. Das ist aber noch nicht fix. Wir wollten den Nachwuchs fördern, nur dieses Projekt ist leider gescheitert.“