Erstellt am 30. September 2015, 10:40

von Patrick Bauer

Neo-Coach Pigel: „Es wartet sehr, sehr viel Arbeit“. Der UFC Jennersdorf verpflichtete nach dem Abschied von Helmut Puntigam mit Johann Pigel einen Altbekannten.

Hohe Erwartungen. In Neo-Trainer Johann Pigel setzt der UFC Jennersdorf all seine Hoffnungen im Kampf um den Klassenerhalt in der BVZ Burgenlandliga. Foto: WA  |  NOEN, WA

Schnell wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Nachdem Helmut Puntigam am vergangenen Montag seinen Rücktritt als Cheftrainer beim UFC Jennersdorf bekannt gab, stand nur zwei Tage später beim Mittwochstraining mit Johann Pigel bereits der neue Coach auf dem Trainingsplatz.

„Hatte immer einen guten Draht zum Verein“

Dabei ist Pigel in Jennersdorf und auch im Südburgenland kein Unbekannter. So stieg er etwa mit dem UFC in der Saison 2010/11 in die Burgenlandliga auf und konsolidierte diesen im ersten halben Jahr in der neuen Spielklasse. Danach trat er von sich aus zurück, wobei der Kontakt nie abriss.

„Es kam schon unerwartet, aber ich hatte immer einen sehr guten Draht zum Verein“, erklärte der neue Chef.

Der Kader wird im Winter wohl adaptiert

Auch für die Vereinsführung war schnell klar, dass man mit Pigel die Mission „Klassenerhalt“ bewältigen will. „Johann hat schon einmal sehr erfolgreich bei uns gearbeitet und wir glauben, dass er uns in dieser Phase am Besten weiterhelfen kann, wobei es natürlich keine Garantie gibt“, sagte der Sportliche Leiter Johann Knaus.

Das Debüt beim 1:5 in Draßburg ging in die Hose. Viel wichtiger waren aber die „Erkenntnisse“ die der neue starke Mann dabei gewann, wie er erzählte: „Klar ist, dass auf uns in den kommenden Wochen und Monaten sehr, sehr viel Arbeit wartet. Wir müssen jetzt sehen, dass die Kicker ihr Selbstvertrauen zurückgewinnen und wieder Zutrauen in ihre eigenen Stärken bekommen“, sagte der ehemalige Bundesligaprofi des GAK, der anfügte: „Der Kader ist sehr klein und vielleicht werden wir uns in der Winterpause neu aufstellen.“