Erstellt am 22. April 2015, 08:13

von Patrick Bauer

Obmann Hirt vor Südderby: „Kein Grund zur Panik“. Am Samstag steht der SC Pinkafeld im Schlager gegen Eberau unter enormen Zugzwang. Punkten ist beinahe Pflicht.

Schlüsselduell? Eberaus Mittelfeldmotor Karlo Soltic (l.) und Pinkafelds Spielgestalter Zoran Zeljkovic (r.) werden am Samstag einige Male aufeinander treffen. Mit einem Auswärtssieg wäre Eberau wohl alle Sorgen los. Foto: Bauer  |  NOEN, Patrick Bauer
PINKAFELD - EBERAU, SAMSTAG, 18 UHR. Mehr und mehr nähert sich die Saison in der BVZ Burgenlandliga ihrem Ende zu. Während an der Tabellenspitze vieles klar zu sein scheint, spitzt sich der Abstiegskampf zu.

„Müssen uns sammeln und Sieg erzwingen“

Im Prinzip zittert die halbe Liga um den Verbleib in der höchsten Amateurklasse des Landes. Zwei davon treffen sich am Samstagabend in Pinkafeld.

Dabei stehen vor allem die Hausherren unter Zugzwang. Der Abstand zu den sicheren Plätzen wuchs nach den Ergebnissen des letzten Spieltages. „Wir müssen uns in dieser Woche sammeln, im Training Vollgas geben und einen Sieg erzwingen“, erklärt Pinkafelds Sportlicher Leiter Alois Grill.

Engpass im Eberauer Defensivverbund

In eine ähnliche Kerbe schlägt sein Obmann Karl Hirt: „Klar ist, dass der Zugzwang da ist, aber es gibt noch keinen Grund panisch zu werden. Dennoch müssen jetzt Punkte her.“ Dabei kann Cheftrainer Thomas Pratl wohl auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Unterdessen war der Aufsteiger aus Eberau am Wochenende spielfrei. Diese Zeit überbrückte man mit einem Test gegen Unterfrauenhaid (7:0). Dieser wurde vor allem für Mario Schrammel eingeschoben, der lange ausfiel und nun Spielpraxis braucht.

„Es könnte sein, dass er helfen muss“, sagt Pressesprecher Alfred Ranftl, denn Patrick Kraller und Kevin Zinkl fehlen sicher. So herrscht ein Engpass im Defensivverbund. Ranftl: „Das wird eine ganz enge und hart umkämpfte Partie.“