Erstellt am 20. April 2016, 04:44

von Patrick Bauer

Ohne Koch ins erste „Endspiel“. Sieben Spiele bleiben dem SV Oberwart noch, um oben zu bleiben. Dabei fehlt zum „Start“ ein Schlüsselspieler.

Gesperrt. Christoph Koch (l.) wird seinem SV Oberwart beim wichtigen Heimspiel gegen die St. Pölten Juniors fehlen. Gut möglich, dass ihn Patrick Hemmer auf der Rechtsverteidiger-Position vertritt. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz

OBERWART - SANKT PÖLTEN JUNIORS, FREITAG, 19.30 UHR. So engagiert, leidenschaftlich und charakterstark der SV Oberwart im Jahr 2016 bis dato auch auftrat, den Beteiligten ist bewusst, dass langsam aber sicher Erfolgserlebnisse in Form von Siegen her müssen.

Gerne mal „dreckig“, wie auch Trainer Richard Niederbacher vor dem Heimspiel gegen die St. Pöltener Zweitauswahl bestätigte: „Ich kann es eigentlich nicht mehr hören, wenn uns einer sagt, dass wir mehr verdient gehabt hätten. So wie es zuletzt in Parndorf war. Gerne spiele ich schlecht und gewinne dafür.“

Wer darf am Freitag rechts verteidigen?

Am besten wäre natürlich, beides in Einklang zu bringen, was aber aufgrund verschiedener Umstände nicht immer möglich ist. Dennoch stehen die Vorzeichen vor dem wohl richtungsweisenden Heimspiel im Informstadion gut, denn bis auf Rechtsverteidiger Christoph Koch, der gesperrt fehlt, sind praktisch alle Kaderspieler mit an Bord.

Wer den Vize-Kapitän ersetzen wird, ließ der Chefcoach offen: „Patrick Hemmer könnte das, aber auch Mariusz Nagy würde sich anbieten. Wir haben jetzt aber noch Zeit und werden sehen, wer in der Trainingswoche den besten Eindruck macht.“ Für Obmann Michael Leitgeb ist die Marschroute derweil klar und vieles ist auf Heimsieg gepolt: „Es wäre immens wichtig, einen Dreier einzufahren. Nur gut spielen, wird leider irgendwann zu wenig sein.“