Erstellt am 25. November 2015, 10:05

von Patrick Bauer

Poandl: Der nächste Rückkehrer. Joachim Poandl ist wieder Cheftrainer beim UFC Jennersdorf. Gemeinsam mit seinem Assistenten Martin Omischl will man das Unmögliche noch möglich machen.

Alles im Blick. »Jack« Poandl soll Jennersdorf im Jahr 2016 zu Höchstleistungen führen und vielleicht doch noch den Ligaerhalt schaffen.  |  NOEN, Patrick Bauer
Lange dauerte die Suche beim UFC Jennersdorf nach einem Nachfolger für den scheidenden Johann Pigel, der nach dem letzten Spiel in Klingenbach seinen Rücktritt bekannt gab, nicht. Und wieder greifen die Jennersdorf auf einen Altbekannten zurück, denn Joachim Poandl, der neuer, alter „Chef“ wird, arbeitete schon einmal erfolgreich in der Bezirkshauptstadt.

„Joachim kennt den Verein und auch die Mannschaft“

Die Beweggründe für die Rückkehr erläuterte Poandl der BVZ: „Der Kontakt ist einfach nie abgerissen.“ Dabei ist die Aufgabe als Tabellenletzter alles andere als leicht, aber genau das macht für den ehemaligen Stegersbach-Coach auch den Reiz aus. „Natürlich wird es nicht einfach und ein gewisser Abstand nach oben ist schon da, aber so schlecht, wie sie derzeit dastehen, sind sie nicht.“

Noch am vergangenen Samstag wurde Poandl der Mannschaft vorgestellt. Dabei traf er auf viele bekannte Gesichter, denn allzu viel änderte sich im Kader seit seiner ersten Amtszeit nicht.

„Joachim kennt den Verein und eigentlich auch die Mannschaft. Wir erhoffen uns, dass er aus unserer schlechten Ausgangsposition das Beste macht und den Klassenerhalt doch noch schafft. Aber nicht mit allen Mitteln, da wir uns auf keine finanziellen Abenteuer einlassen“, so der Sportliche Leiter Johann Knaus.

Pimpel als Neuzugang und Offensiv-Verstärkung

Wie geht es nun weiter? Am 9. Dezember steht ein Lauftest auf dem Programm, wonach die Kicker ein Heimtraining absolvieren müssen. Am 22. Jänner geht es dann mit der Vorbereitung auf die Rückrunde los. „Es braucht einen Lauf und wir werden im mentalen Bereich einiges aufarbeiten“, so Poandl, der Martin Omischl als neuen Co-Trainer für sich gewann.

Unterdessen gibt es auch den ersten Neuzugang beim UFC: Markus Pimpel, zuletzt in Winden aktiv und davor für ein Jahr in Neusiedl, wird die Offensive verstärken.

„Er studiert in Graz und für ihn ist es so leichter zu bewältigen“, sagte Knaus, der die Stärken des Allrounders kennt: „Markus kann beide offensiven Außenpositionen spielen, wobei der rechte Fuß sein Stärkerer ist.“ Keine Zukunft hat unterdessen Joao Gabriel Da Silva, der am Samstagabend verabschiedet wurde.