Erstellt am 11. November 2015, 05:13

von Daniel Fenz

Rotenturm muss sich verstärken. Nach einer schwachen Hinrunde wird beim ASK Rotenturm im Frühjahr kein Stein auf dem anderen bleiben.

Das letzte Glied der Fehlerkette. Zuletzt musste Rotenturms Goalie David Szakaly viele Male hinter sich greifen - dabei wurde er aber auch von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz

In den letzten Jahren war der ASK Rotenturm immer ein Spitzenteam der Liga. Davon ist nicht mehr viel übrig, wobei das den Verantwortlichen rund um Obmann Roman Takacs, Sektionsleiter Erhard Tadinger oder Trainer Ewald Bogendorf, durchaus bewusst ist.

Dass es aber so schwierig werden würde, damit rechneten auch kühnste Pessimisten nicht, denn derzeit rangieren Patrick Kristaloczy und Kollegen nur auf dem drittvorletzten Platz.

Bogendorfer hofft auf Punkt in Olbendorf

Zwei Spiele hat die Bogendorfer-Elf noch, um diesen Status Quo zu ändern. Erst geht es am Samstag nach Olbendorf, während am 28. November noch der Nachtrag gegen St. Michael wartet. Groß sind die Erwartungen gegen das Spitzenteam aus Olbendorf nicht wirklich, wie auch der Cheftrainer erklärte: „Vielleicht können wir aber einen Punkt mitnehmen.“

Eines ist klar: Über die Winterpause wird es Veränderungen vergeben. Händeringend wird nach einem Angreifer gefahndet, der Tore garantiert und so den Ligaerhalt „rettet“. Bogendorfer, der zur kommenden Kaderplanung nicht allzu viel verraten wollte: „Die Mannschaft ist nicht so schlecht, wie sie derzeit dasteht, aber es fehlt einfach ein richtiger Knipser.“

Dabei ist die vakante Position im Angriff aber nicht das einzige Sorgenkind beim Traditionsklub. Gut möglich, dass man sich auch auf weiteren Positionen verstärkt, damit der Abstiegskampf bald Geschichte ist und man sich wieder neuen, höheren Zielen zuwenden kann. Das muss auch der Anspruch sein.