Erstellt am 05. September 2012, 00:00

Schiris ahndeten richtig. 2. KLASSE B SÜD / Vier „dunkelrote Karten“ wegen Tätlichkeit versetzten die sechste Runde in ein düsteres Licht.

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VON CARINA GANSTER

Die vergangene Runde stand unter keinem guten Stern. Waren es die Nachwirkungen vom Vollmond am Freitag, oder war das Agressionspotenzial der Spieler vom Regenwetter beeinflusst?

Die beiden Sulzer Spieler Lukas Gerbavsits und Milan Osvald kassierten in der Partie gegen Burgauberg Rot. Grund dafür war, dass beide Akteure nach einem Foul kräftig nachgetreten haben sollen. Völlig unnötig, wenn es nach Schiri Ozan Akar und auch nach Sulz-Obmann Reinhard Urban geht. Der stellt aber fest: „Bei beiden roten Karten ist ein Foul von einem Burgauberg-Spieler vorausgegangen.“ Beim Spiel Strem gegen Neustift kam es ebenfalls zu unschönen Szenen. Schiri Josef Unger schildert: „Der Neustifter Spieler Martin Reczeg ist vom Stremer Benjamin Berbas gefoult worden. Reczeg ist dann aufgestanden und hat Berbas in den Rücken gestoßen, der wiederum hat Reczeg an die Linie gedrängt. Bence Kanics, ein Stremer Spieler auf der Ersatzbank, hat dann Reczeg in den Rücken getreten. Alle drei Legionäre haben sich auf ungarisch beschimpft. Da konnte ich nicht anders handeln, auch wenn der Spieler, der das ausschlaggebende Foul gemacht hat, ungestraft blieb.“