Erstellt am 24. Dezember 2014, 05:48

von Daniel Fenz

Die Einstellung passt. Julia Dujmovits landete zwar nur auf Platz 32. Dennoch war sie mit ihrer Leistung und den ersten Rennen im Montafon zufrieden.

Startete im Montafon durch. Julia Dujmovits zog nach den ersten Rennen positive Bilanz.  |  NOEN, D. Fenz

Die Olympiasiegerin ist nach dem Start im Riesentorlauf und im Slalom vorige Woche im Montafon guter Dinge. „Ich habe gesehen, was heuer möglich ist“, so Dujmovits. „Gerade am Saisonanfang gibt es zwei Ebenen für die Selbsteinschätzung.“ Die eine ist diejenige, wo die Sulzerin auf der Ergebnisliste steht. „Die andere, wie du dich subjektiv beim Fahren fühlst. Letztere ist mir jedenfalls wichtiger.“

Das Resümee nach den ersten beiden Rennen: Positiv. Selbst beim PGS-Start in Carezza (Italien) war anhand der Qualifikationszeit klar, dass der Speed im Riesentorlauf stimmt. „Das bedeutet, dass auch das Setup stimmt. Ein Fehler wie in Italien kann passieren, dann steht halt 32. in der Ergebnisliste.“

Dank der Zusatz-Weltcuprennen im Montafon wusste Julia Dujmovits schon vor Weihnachten, wie weit sie im Slalom sei. Platz fünf zeigte, dass sie bereits sehr gut in Form ist. Dass es keinen zweiten Lauf gab und die Chance auf eine Aufholjagd verwehrt blieb, störte sie nicht.

„Jetzt freue ich mich auf Weihnachten“

„Ich mag das Format, da es kompakt und knackig ist.“ Ein Fehler hat den, nicht zum Weltcup zählenden, Teambewerb dann früh beendet. Die vorweihnachtliche Fahrt vom Montafon ins Burgenland brachte die heimische Snowboard-Queen im Auto gut hinter sich.

„Ich freue mich jetzt auf Weihnachten daheim mit meiner Familie. Und wenn das Training dann wieder los geht, weiß ich zumindest schon, wo ich ansetzen muss.“