Erstellt am 17. September 2014, 10:36

von Daniel Fenz

Spendier musste warten. Schlainings Neo-Coach Ingmar Spendier hatte zwei Wochen Zeit, um sein Team kennenzulernen, da viele Spiele abgesagt wurden. Am Samstag kommt es zur Premiere.

Favorit gegen Unterschützen. Thomas Tomisser (l.) und Rotenturm spielen am Samstag. Regnen darf es aber nicht mehr, sonst dürfte der Platz am Wochenende unbespielbar sein.  |  NOEN, D. Fenz

SCHLAINING - GRAFENSCHACHEN; SAMSTAG, 18 UHR. Der neue Trainer des ASK Schlaining hatte zumindest am Wochenende meist seine Ruhe, denn seit Ingmar Spendier im Amt ist, mussten die Spiele (Anmerkung: gegen Rotenturm und St. Martin an der Raab) abgesagt werden.

„Es hat dadurch auch positive Aspekte gegeben“

„Für mich kamen diese Absagen gelegen. Ich hatte dadurch die Gelegenheit, die Mannschaft besser kennenzulernen. Sicher kommt man aus dem Rhythmus raus, aber es hat dadurch auch positive Aspekte gegeben“, so Spendier.

Er hat für den heutigen Mittwoch den Kunstrasen in Bad Tatzmannsdorf reserviert und hofft zudem, dass am Wochenende am Platz gespielt werden kann. „Für mich ist das Spiel gegen Grafenschachen enorm wichtig. Jeder in der Klasse muss ernst genommen werden.“

Grafenschachens Sektionsleiter Gerald Ringhofer: „Für uns ist es schon fast wie ein Derby. Wir spielen sehr gerne gegen Schlaining und fahren hin, um Punkte zu holen.“

ROTENTURM - UNTERSCHÜTZEN; SAMSTAG, 18 UHR. Für die Mannschaft von Unterschützens Trainer Florian Hotwagner wird es schön langsam eng. Sein Obmann Hans-Werner Kirnbauer zum nächsten Spiel und über die momentane Situation: „Wir wussten, dass wir es mit der jungen Mannschaft nicht leicht haben werden. Ich rechne trotzdem mit einem Punkt in Rotenturm.“

„In der Offensive noch genügend Luft nach oben“

Sein Gegenüber, Sektionsleiter Erhard Tadinger, wusste am Montag aber noch nicht, ob überhaupt gespielt werden kann: „Sollte es unter der Woche nicht mehr regnen, so werden wir sicher spielen. Wir wollen das Match durchführen. Ein Sieg ist Pflicht, auch wenn Unterschützen ein schwieriger Gegner ist.“

Tadinger glaubt, dass sich seine Elf mittlerweile in der Defensive festigte und auch Kompaktheit erlangte. „In der Offensive gibt es derzeit aber noch genügend Luft nach oben.“ Vor allem der verletzte Spieler Tamas Bieder geht ab – er dürfte erst wieder Ende Oktober oder Anfang November fit sein und spielen können.