Erstellt am 27. August 2014, 09:51

von Daniel Fenz und Patrick Bauer

Steurer geht nach Kohfidisch. Der ASK Kohfidisch und Heinz Thek gehen getrennte Wege. Der Nachfolger steht mit Didi Steurer schon ante portas.

Der Neue. Didi Steurer übernimmt ab Freitag das Training beim ASK Kohfidisch.  |  NOEN, BVZ
Es war wohl die Meldung des vergangenen Wochenendes im Landessüden. Der ASK Kohfidisch und Heinz Thek, der sehr erfolgreich für den Verein tätig war, gehen getrennte Wege.

„War Zeit, neue Perspektiven zu schaffen“

„Wir haben uns in gutem Einvernehmen getrennt und sehr viele im Vorstand waren mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Wir haben auch viel erreicht, aber jetzt war es Zeit neue Perspektiven zu schaffen“, erklärt Kohfidischs Obmann Hans-Peter Polzer, der sich nach dem mäßigen Start mit drei Niederlagen aus vier Spielen unter Zugzwang sah. Schon am Montag wurde ein neuer Trainer präsentiert.

Didi Steurer, der eigentlich in Olbendorf angestellt war, wagt den Schritt in die 2. Liga und übernimmt die Agenden beim Traditionsklub. Warum man sich für Steurer entschied, erläutert Obmann Polzer: „Es ist für ihn eine neue Aufgabe und als Kohfidischer wollte er unserem Verein in dieser schwierigen Phase, helfen.“

Schlaflose Nächte vor der Zusage

Dabei war sich der neue Coach lange nicht sicher, ob er diese Aufgabe annehmen soll. Erst am Samstagabend kontaktierte ihn die Vereinsführung aus Kohfidisch. „Zwei schlaflose Nächte“ soll Steurer danach gehabt haben, denn eigentlich war er erst im Sommer angetreten, um mit Olbendorf in der 1. Klasse oben mitzuspielen.

„Es war keine leichte Situation für mich, denn in Olbendorf hat mir gar nichts gefehlt. Am Ende gab einfach das Sportliche den Ausschlag, da Kohfidisch im Süden weiter eine große Nummer ist“, so Steurer, der erst nach dem Cupspiel gegen Oberwart in seine neue Aufgabe einsteigen wird und am Samstag gegen Kaltenbrunn erstmals als Chef dabei ist.

„Ich wollte es riskieren. Mir tut es aber für Olbendorf leid, da das ein Top-Klub mit toller Vereinsführung ist.“ In Olbendorf befindet man sich unterdessen auf Trainersuche. Gezwungenermaßen. Roland Jallitsch, der Sportliche Leiter: „Wir werden eine Lösung finden. Notfalls werden wir den Abgang intern auffangen, aber sicher keinen Schnellschuss tätigen.“