Erstellt am 16. März 2016, 09:47

von Patrick Bauer

Südschlager: Leader Eberau mit Respekt im Gepäck. Weil der Pinkafelder Auftritt beim 1:2 in Eltendorf beeindruckte, stieg die Vorsicht beim Tabellenführer aus Eberau.

Eckpfeiler. Während Pinkafelds Anze Kosnik (l.) in Eltendorf gar im Mittelfeldzentrum begann, kehrt Daniel Kopcsandy nach Sperre wieder zurück.  |  NOEN, BVZ

PINKAFELD - EBERAU, SAMSTAG, 18 UHR. Überhaupt nichts passiert – so resümierte man im Lager des SV Eberau das 2:2 gegen Wimpassing. Am Ende war auch aufgrund zweimaliger Führung mehr drin, aber wie erklärte es Trainer Klaus Guger der BVZ: „Wir trauen uns spielerisch derzeit ein bisschen zu wenig.“

Lob im Übermaß für die Pinkafelder

Das soll sich am Samstagfrühabend ändern, denn dann reisen Kapitän Mario Schrammel und Kollegen Richtung Südderby nach Pinkafeld. Mit gehörigem Respekt, denn eine „Eberauer Delegation“ rund um Trainer Guger beobachtete den Traditionsklub beim 1:2 in Eltendorf.

„Die waren extrem aggressiv, sehr laufstark, mit den besseren Chancen. Das wird für uns eine extrem schwere Angelegenheit“, so Guger und Pressesprecher Alfred Ranftl pflichtete bei: „Unsere Kicker brauchen alle einen guten Tag, um zu punkten.“

Dabei spielt auch die personelle Situation eine Rolle, denn Tihamer Lukacs fällt weiter aus wie auch Hanno Wagner und Top-Stürmer Barnabas Varga, die beide gesperrt nicht mitwirken können. Im Gegenzug kehrt Daniel Kopcsandy zurück, ungewiss war zu Redaktionsschluss ein Einsatz von Kevin Zinkl.

Pratl: „Für uns war es ein guter Start“

Besser zeigte sich die Kadersituation in Pinkafeld, wo nur Dominik Sperl gesperrt fehlen wird, aber die unglückliche Niederlage zum Auftakt muss am Samstag aus den Köpfen raus.

„Für uns war es dennoch ein guter Start, auch wenn das Ergebnis nicht passte. Das passiert im Sport aber ab und an und ist auch kein Problem. Wenn wir wieder so auftreten, ist sicher etwas drin“, sagte Cheftrainer Thomas Pratl. Einem tollen Derbynachmittag steht somit eigentlich nichts mehr im Wege.