Jennersdorf

Erstellt am 19. Oktober 2016, 02:54

von Daniel Fenz

Cup-Achtelfinale: Frauen müssen ausweichen. Die Jennersdorferinnen bezwangen zuhause die favorisierten Tirolerinnen 3:2. Jetzt wird aber eine Halle gesucht.

Gruppenbild nach dem Sieg. Die Jennersdorferinnen mit Trainer Manfred Forjan (l.) sowie dem Gegner aus Tirol (gelbe Trikots).  |  BVZ, Nina Decker

CUP VOLLEYBALL: JENNERSDORF - TIROL 3:2. Die Frauen hatten sich gegen den Vizemeister der 1. Bundesliga viel vorgenommen. Durch sehr gute Angriffs- und Blockleistungen entschieden die Südburgenländerinnen den ersten Satz mit 25:18 für sich. Danach fanden die Tirolerinnen immer besser ins Spiel, daher wurde der zweite und dritte Satz abgegeben. Durch extremen Kampfgeist und Nervenstärke machten es die Jennersdorferinnen aber spannend und verbuchten den nächsten Satz, daher musste der Fünfte entscheiden.

Perfektes Zusammenspiel. Das lieferten sich Julia Granitz und Kathrin Kahr (v.l.) von den Jennersdorfer Frauen.  |  BVZ, Decker

Die Kelemen-Volleys erwischten dabei einen Traumstart, gaben ihre Führung nicht mehr aus der Hand und gingen vor einem tobenden Publikum mit dem 15:7 als Sieger vom Platz. Coach Manfred Forjan und seine Frauen stehen somit im Achtelfinale des österreichischen Cups. Der Gegner steht aber noch nicht fest. Fix ist hingegen, dass die nächste Runde trotz Heimrecht nicht im Turnsaal des BORG Jennersdorf ausgetragen werden kann.

„Die Halle entspricht leider nicht den Vorgaben des Österreichischer Volleyballverbands“, berichtete Spielerin Anna Brückler. Sie sei zwar hoch, jedoch nicht breit und lange genug. „Wir schauen jetzt, ob wir nach Güssing in den Aktivpark oder nach Feldbach in die Steiermark ausweichen können.“

MEISTERSCHAFT: KROTTENDORF - JENNERSDORF 3:1. Etwas müde vom Cupspiel am Vortag, bestritten die Jennersdorferinnen am Samstag ihr drittes Meisterschaftsspiel. Sie benötigten einen Satz, um sich an die ungewohnten Bedingungen – sehr große, hallende Halle – zu gewöhnen. Auch das druckvolle Service der Gastgeber bereitete Schwierigkeiten. Die Südburgenländerinnen mussten sich geschlagen geben.