Erstellt am 18. Februar 2015, 08:48

von David Hellmann

Der UFC setzt nach. Die Sieggrabener versuchen sich mit einem größeren personellen Umbruch aus der Abstiegszone zu spielen.

Szilard Agoston (r.) ist einer von fünf Neuen beim UFC Sieggraben.  |  NOEN, zVg

In den Köpfen einiger Vereinsverantwortlicher scheint das Abstiegsgespenst bereits zu spuken. Jedenfalls wäre dies eine plausible Erklärung für die Transferaktivitäten der Kellerkinder der 1. Klasse. Denn es waren in erster Linie die hinteren Vereine, die am Transfermarkt wüteten. So schien es fast, als wollten einige Funktionäre bereits in der Übertrittszeit das Ticket für den Klassenerhalt lösen.

Schlusslichter als Transferkönige

Die letzten Fünf der Tabelle waren für fast die Hälfte aller Transfers verantwortlich. Transferkrösus war dabei der UFC Sieggraben mit stolzen fünf Zu- und fünf Abgängen - genauso viele Neuzugänge wie die Top-Vier-Klubs in Summe. Aber auch die restlichen Klubs standen dem zwölftplatzierten der 1. Klasse Mitte um nicht viel nach. Vor allem auf dem Legionärssektor wurde dabei kräftig auf- beziehungsweise deutlich nachgebessert.

Das Motto für den Abstiegskampf scheint somit klar ausgegeben: Neue Kräfte als Trumpf im Kampf um den Klassenerhalt. Welche Vereine sich aber tatsächlich die besten „Gespensterjäger“ ins Team holen konnten, wird sich erst im Laufe der Rückrunde weisen.