Erstellt am 22. April 2015, 08:00

von Philipp Heisz

21 Österreicher als Besonderheit. Im Spiel zwischen Oberpullendorf und Rohrbach standen, nicht alltäglich, 21 österreichische Fußballer am Feld.

Kollektiv. Christoph Stifter hat sich mitten in der vergangenen Hinrunde von drei Legionären getrennt und möchte diesen Weg fortsetzen.  |  NOEN, zVg

In Oberpullendorf sahen die Zuseher 21 österreichische Fußballspieler auf dem Rasen. Eigentlich sollte das nichts Besonderes sein, jedoch ist es im heutigen Amateurfußball eher selten, dass man so etwas sieht. Das Match endete mit einem 4:1 für Oberpullendorf, jedoch war neben dem Ergebnis, die Konstellation der Spieler auf dem Feld das Gesprächsthema. „Grundsätzlich bin ich sehr erfeut, dass in Oberpullendorf diese Entwicklung stattfindet. Ich bin der Meinung, dass mehr Vereine diesen Weg gehen sollten“, so Oberpullendorfs Trainer Rene Schock.

Auch auf Seiten des SV Rohrbach hat man sich dazu entschlossen, auf einheimische Spieler zu setzen. „Ohne Ausländer liegt die Verantwortung bei jedem einzelnen Spieler. Vermeintliche Ersatzspieler werden durch Spiele und Trainings, verbunden mit Vertrauen, immer besser. Das wäre mit drei oder vier ausländischen Kickern nicht möglich. Wir haben uns dafür entschieden. Dass es nicht von heute auf morgen funktioniert, mussten wir auch erst lernen. Ich blicke mit Zuversicht in die Zukunft“, so Rohrbach-Coach Christoph Stifter.