Erstellt am 28. Januar 2015, 09:44

von Michael Heger und Alfred Wagentristl

Kern: "In der Warteschleife". Der Sensations-Transfer von Michael Stanislaw zum SC Bad Sauerbrunn scheitert nach wie vor an der Freigabe von Ritzing.

Michael Stanislaw wartet auf seine Freigabe.  |  NOEN, zVg

Seit einigen Wochen macht die Sensations-Verpflichtung von Michael Stanislaw nicht nur in Fankreisen des SC Bad Sauerbrunn die Runde. Sowohl beim Sieg in der Halle im Zuge des Rosalienpokals, als auch beim Auftritt des SC Bad Sauerbrunn beim BFV-Hallenmasters in Oberwart, war der Ex-Profi mit von der Partie.

Stanislaw erhielt noch keine Freigabe

Der Wechsel des Mittelfeldspielers mit dem großen Namen konnte aber noch nicht offiziell vollzogen werden, da Stanislaw vom SC Ritzing, wo er im Frühjahr 2014 spielte, noch keine Freigabe bekam. Der Grund ist, dass er – die BVZ berichtete bereits – den SC Ritzing nach seiner fristlosen Kündigung klagte und das Verfahren bisher noch nicht abgeschlossen ist.

Da Stanislaw in Ritzing einen Vertrag hatte, der über diese Spielzeit hinaus ging und diese Laufzeit auch einklagte, sieht sich der SC Ritzing nicht in der Position, den Spieler freizugeben. Bad Sauerbrunn-Obmann Gerhard Kern: „Ritzing-Obmann Harald Reißner war für uns leider noch nicht erreichbar. Momentan sind wir in der Warteschleife, doch wir werden ihn nach seiner Rückkehr kontaktieren und eine Lösung finden.“

"Es wird sich eine Lösung finden"

Ritzing-Boss Reißner weilte bis vorgestern, Montag, in Mexiko und war nicht erreichbar. Ritzing-Manager Robert Hochstaffl zum Thema Stanislaw: „Es wird sich eine Lösung finden, damit der Wechsel über die Bühne gehen kann.“

Für Bad Sauerbrunn wäre der zweikampfstarke „Sechser“ ein wichtiger Baustein in Richtung Aufstieg in die BVZ Burgenlandliga. „Er hat bei seinen bisherigen Auftritten bereits gezeigt, dass er der richtige Mann für uns sein könnte“, stellt Kern bezüglich „Stani“ fest.

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