Erstellt am 20. Mai 2015, 11:24

von Philipp Heisz

Seit sieben Runden ohne Punkt und Tor. Der SV 7023 ZSP blieb auch im Derby gegen den SV Sigleß sieg- und torlos.

Schwere Zeiten für den sehr engagierten Trainer des SV 7023 ZSP, Bernd Leimstättner. Der Hirmer in Diensten des Zweitligisten tüftelt ständig daran, der Offensivabteilung seiner Mannschaft wieder »Leben einzuhauchen«. Da momentan auch ein wenig Personalnot herrscht, debütierten zwei Eigenbausspieler gegen den SV Sigleß. Julian Köller fand sich erstmals in der Startelf und der junge Stefan Morawitz absolvierte seine ersten Spielminuten in der Kampfmannschaft. Morawitz sorgte in der letzten halben Stunde für Schwung an vorderster Front und hatte auch die Ausgleichschance am Fuß.  |  NOEN, A. Wagentristl

Sieben Spiele, sieben Niederlagen und null erzielte Tore. Die Bilanz des SV 7023 ZSP lässt derzeit sehr zu wünschen übrig. Zuletzt bot man zwar eine ansprechende Leistung gegen Titelanwärter SV Sigleß, musste sich schlussendlich aber doch verdient mit 0:1 geschlagen geben. Die Gründe für die momentane Talfahrt sind für den Hirmer Trainer des Zweitligisten, Bernd Leimstättner, rasch gefunden.

„Wir spielen im Moment fast mit unserem letzten Aufgebot. Innenverteidiger Richard Sekera fällt seit der dritten Partie der Rückrunde aufgrund eines Außenbandrisses im Knie aus, Stefan Gludovatz zog sich zuletzt einen Muskelfaserriss zu und Robert Glenda fiel zuletzt krankheitsbedingt aus“, gibt sich Leimstättner etwas besorgt.

Trotz der beherzten Leistung gegen Sigleß, ist eine große Problemstelle sicherlich die Offensive. Man ist seit mittlerweile 652 Minuten ohne eigenen Torerfolg. „Wir haben viele junge Spieler, die sind in der jetzigen Phase natürlich sehr gefordert, vielleicht zu sehr. Unserem Stürmer Juraj Dovicic fällt es momentan extrem schwer, seine Durchschlagskraft zu zeigen. Er kommt nicht an vergangene Leistungen heran. Nach einer gelben Karte ist er auch noch in Draßmarkt gesperrt. Mit ihm steht und fällt unser Offensivspiel. Ich bin aber trotzdem optimistisch“, gibt sich Leimstättner hoffnungsvoll.