Erstellt am 02. Januar 2013, 00:00

2013 startet mit Schlager. Bilanz und Prognose / Im Gespräch mit der BVZ blickt Rocks Mattersburg-Obmann Andreas Gschiel zurück und gewährt Einblicke vor dem Schlagerspiel gegen die Timberwolves.

Der Obmann der Mattersburg Rocks Andreas Gschiel (l., mit Bruder Harald) sieht dem Jahr 2013 mit viel Vorfreude entgegen.  |  NOEN
Von Alfred Wagentristl

BVZ: Welche Höhepunkte gab es im Jahr 2012 für die Rocks?

Andreas Gschiel: Da steht an erster Stelle natürlich der Meistertitel in der 2. Bundesliga, dieses tolle Gefühl wirkt immer noch nach. In der Herren Landesliga gab es den vierten Titel in Folge zu feiern. Beim Nachwuchs haben wir zuletzt erstmals gegen Oberwart gewonnen (Altersstufe U14), das ist fast noch wichtiger.

BVZ: Wie läuft nun in der Saison eins nach dem Meisterstück?

Gschiel: In der 2. Bundesliga sind wir wieder vorne dabei, in der Burgenländischen Landesliga sind wir ja auch Titelverteidiger, da ist es noch zu früh für Prognosen. Für den Nachwuchs gab es in der Sporthalle Mattersburg das erste Weihnachtscamp – es geht also dahin.

BVZ: Am Sonntag um 17 Uhr steigt das Spitzenspiel der 2. Bundesliga gegen Tabellenführer Danube City Timberwolves…

Gschiel: Ein toller Beginn des neuen Jahres, gleich der Kracher schlechthin. Die Wiener wollen aufsteigen, sie sind im Nachwuchsbereich das Maß der Dinge und auch in der 2. Liga werden sie immer professioneller. Beide Mannschaften kennen sich sehr gut, wir müssen in Topform sein, um zu gewinnen.

BVZ: Was sind die nächsten Schritte für den Verein?

Gschiel: Ziel ist es in der 2. Bundesliga vorne mitzuspielen und möglichst viele Titel zu holen. Zudem werden wir an der Struktur arbeiten, damit wir dann die Möglichkeit haben, ganz nach oben zu kommen. Dazu gibt es laufend Weichenstellungen, so haben wir seit heuer mit Clemens Weninger einen Sportlichen Leiter mit Hauptfokus auf den Nachwuchs, Joey Vickery bietet mit seinem Kanga-Programm Basketball für Kinder ab fünf Jahren an und wir erstellen momentan eine Vereinsordnung, um die internen Abläufe darzustellen und dann zu verbessern.

BVZ: Wünsche für 2013?

Gschiel: Der Nachwuchs soll weiterhin mit viel Begeisterung am Werk sein und dass unser positives Image in der Bevölkerung noch mehr Beachtung findet. Noch mehr Zuschauer zu unseren Heimspielen kommen - am Besten gleich am Sonntag um 17 Uhr zum Schlager.

BVZ: Eine andere Frage, wie kamt ihr zu Eurem Namen?

Gschiel: Bei unserer Abspaltung von den 49ers haben wir ausgemacht, dass Namensvorschläge nur in Verbindung mit einem Logo gültig sind. Zur Auswahl standen dann Rocks und Mustangs, wir haben zum Glück für Ersteres abgestimmt!