Erstellt am 23. Mai 2012, 00:00

Antau legte Protest gegen das Urteil ein. 1. KLASSE MITTE / Der Tabellenzweite will den STRUMA-Beschluss weiter anfechten.

Kampf. Antaus Stefan Gludovatz und seine Kollegen kämpfen um den Aufstieg, die Funktionäre gegen das Rattersdorf-Urteil.  |  NOEN
x  |  NOEN

VON DIDI HEGER

Rotsünder Christian Artner und Herbert Bucsich, der den Schiedsrichter gestoßen haben soll, fassten beim Straf- und Meldeausschuss (STRUMA) zwei Spiele Sperre aus. Der SV Antau wurde für den Spielabbruch in Rattersdorf mit 200 Euro Strafe, einem 0:3 und einem Sternchen (Rückreihung bei Punktegleichheit) belegt.

Dieses Urteil will man in Antau aber nicht so einfach hinnehmen. „Mir kommt einiges nicht ganz koscher vor“, sagt Obmann-Stellvertreter Markus Hergovits. Grund für den Einspruch sind Ungereimtheiten in der Version des Referees und des Beobachters. „Es waren im Rudel sowohl Spieler aus Rattersdorf als auch aus Antau. Im Bericht war immer nur die Rede von Antauern. Herbert Bucsich ist nun das Bauernopfer. Er wird beschuldigt, den Schiedsrichter gestoßen zu haben. Dieser Spieler hat in seinem Leben noch nie eine Rote Karte gesehen.“

Die Gebühr wurde umgehend eingezahlt und nun ist das Protestkomitee am Zug.

„Das ist allerdings nun Angelegenheit der Funktionäre. Die Spieler sollen sich auf unser Ziel konzentrieren, das Rang zwei lautet“, so Hergovits. „Wir sind nach dieser Causa noch enger zusammengerückt.“